Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Warum werden nasse Hände schrumpelig?

Aktuelles

Kleinkind wäscht sich die Haare in der Badewanne.

Alles im Griff? Nach ein paar Minuten im Wasser werden die Hände schrumpelig. Das fasziniert auch Kinder.
© alexbutscom - Fotolia

Fr. 11. Januar 2013

Badewanne: Warum werden nasse Hände schrumpelig?

Ein bisschen eklig sehen sie ja schon aus: schrumpelige Finger beim Baden. Laut neuesten Forschungen britischer Wissenschaftler haben diese vorübergehenden Runzeln jedoch einen ganz praktischen Nutzen.

Anzeige

Dass die Haut der Hand- und Fußinnenflächen nach längerem Aufenthalt in Wasser Falten wirft, liegt nicht etwa daran, dass sie aufgeweicht oder ausgelaugt wird. Es handelt sich dabei um einen aktiven Vorgang, den der Körper nach dem Kontakt mit Wasser einleitet. Es muss also einen Nutzen dafür geben, folgerten die Wissenschaftler von der Universität Newcastle. In einer kleinen Studie zeigten sie, dass Menschen mit schrumpeligen Fingern feuchte Gegenstände besser handhaben konnten.

Dazu wurde die Zeit gemessen, die die Testpersonen benötigten, um Gegenstände mit der Hand aus einem Behälter herauszunehmen und in eine Schale zu legen. Während trockene Gegenstände mit schrumpeligen und glatten Händen etwa gleichschnell hin und her getragen werden konnten, waren bei feuchten Gegenständen die faltigen Finger klar im Vorteil.

Dass die Falten sowohl bei trockenen als auch bei nassen Gegenständen gut greifen, legt die Frage nahe, warum der Mensch nicht dauerhaft schrumpelige Finger hat. Die Wissenschaftler verweisen auf entscheidende Nachteile der Runzeln: Das Fingerspitzengefühl verschlechtere sich und die Haut werde verletzungsanfälliger, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt Biology Letters.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Bakterien auf der Haut ähneln sich bei Paaren

Wer zusammen mit seinem Liebsten lebt, teilt offenbar nicht nur das Bett.

Büfett widerstehen: So klappt’s

Mit diesen Tipps schaffen Sie es, weniger zu essen.

Hilft Musik beim Vokabelnlernen?

Forscher haben untersucht, welche Rolle Hintergrundmusik beim Lernen spielt.

Tomaten halbieren das Hautkrebs-Risiko

Eine neue Studie deutet auf den schützenden Effekt hin.

Wie Chilis Diabetikern helfen könnten

Der Inhaltsstoff Capsaicin hat eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel.

Deswegen löst Eis Kopfschmerz aus

Eine Ärztin aus Texas hat eine neue Erklärung für den sogenannten Hirnfrost.

Gesunde Knochen dank Fußball?

Es geht auf dem Platz zwar oft ruppig zu, trotzdem hat Fußball gesundheitliche Vorteile.

Großzügige Menschen sind glücklicher

Dazu muss man nicht mit Geld um sich werfen, wie Forscher zeigen.

Große "Sitzfläche", große Haftkraft?

Wann sich Bakterien besonders gut an Oberflächen festhalten können.

Schönheit steht auf dem Kopf

Menschen empfinden ein Gesichte schöner, wenn sie es auf dem Kopf stehend betrachten.

Wenn das Pflaster mitdenkt

Mit dem neuen Pflaster könnten Pfleger von außen erkennen, wann eine Wundauflage gewechselt werden muss.

Weniger Hirnleistung während der "Tage"?

Forscher haben ermittelt, wie sich Hormonschwankungen auf das Gehirn auswirken.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen