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Junger Vater und kleiner Sohn liegen bäuchlings auf dem Teppich und spielen ein Videospiel

Wer in der virtuellen Welt eines Videospiels über Superkräfte verfügt, gibt sich im wahren Leben hilfsbereiter.
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Do. 31. Januar 2013

Computer-Helden sind hilfsbereiter

Übermenschliche Stärke, extreme Schnelligkeit, die Fähigkeit zu fliegen oder zu zaubern – für Superhelden im Computerspiel ist alles möglich. US-Forscher haben jetzt herausgefunden, dass Menschen, die in der virtuellen Welt Superkräfte haben, auch im realen Leben hilfsbereiter sind.

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Für ihre Untersuchungen erhielten Studienteilnehmer in einer virtuellen Umgebung entweder die Fähigkeit, wie Superman selbst zu fliegen, oder sie flogen als Passagiere in einem Hubschrauber mit. Anschließend sollten sie eine von zwei Aufgaben durchführen: Bei der Suche nach einem zuckerkranken Kind helfen oder eine Besichtigungstour durch eine virtuelle Stadt unternehmen. Egal welche der Aufgaben die Teilnehmer durchführten: "Wer in der virtuellen Welt wie Superman fliegen konnte, war anschließend in der realen Welt hilfsbereiter", stellten Robin Rosenberg und seine Kollegen von der Stanford University in Kalifornien fest. Die "Superhelden" halfen dem Versuchsleiter nach ihrem Ausflug in die Computerwelt eher, heruntergefallene Stifte wieder aufzuheben, als jene, die Passagiere im virtuellen Hubschrauber gewesen waren, schreiben die Forscher online im Fachjournal PLoS One.

Zu den hervorstechenden Eigenschaften eines Superhelden gehört neben großem Mut ein edler Charakter. Die Wissenschaftler vermuten, dass Menschen, die in der virtuellen Welt in die Rolle von Figuren mit Superkräften schlüpfen, selbst beginnen, so zu denken, wie Superhelden es tun würden. Dies wiederum fördere soziales Verhalten in der realen Welt, lautet eine Erklärung.

HH

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