Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Krimineller Musikgeschmack

Aktuelles

Mädchen mit rot gefärbten Haaren zeigt mit Daumen nach unten.

Hitparadenmusik, Klassik? Wie kriminell ist das denn?
© Garrincha - Fotolia

Di. 08. Januar 2013

Techno, Metal, HipHop: krimineller Musikgeschmack

Erwachsene mutmaßen seit Generationen, dass die Musik, die ihre Kinder hören, nichts Gutes bedeutet. Niederländische Forscher haben nun Daten gesammelt, die diesen Verdacht weiter nähren.

Anzeige

Der Studie der Niederländer zufolge wurden Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren, die Musik abseits des allgemeinen Geschmacks hörten, häufiger bei kleineren Vergehen wie Ladendiebstahl, Prügeleien oder Graffiti-Sprühen ertappt. Sie begingen sowohl kurzfristig als auch über längere Zeit gesehen mehr dieser Straftaten als Gleichaltrige, die Musik aus den aktuellen Hitlisten, Klassik oder Jazz bevorzugten, schreiben die Forscher im Fachblatt Pediatrics. Die "gefährlichen" Musikrichtungen waren dabei durchaus vielgestaltig. Sie reichten von bekannt rebellischen Stilen wie Heavy Metal, Gothic, Punk und HipHop bis zu weithin beliebten Sounds wie Rhythm&Blues und Techno. An der Studie nahmen über 300 Jugendliche teil, deren Werdegang die Forscher über vier Jahre hinweg verfolgten.

"Jugendliche mit abseitigem Musikgeschmack finden sich häufiger in Gruppen Gleichgesinnter zusammen und stecken sich gegenseitig mit ihrem Verhalten an", lautet eine Erklärung der Wissenschaftler. Ihrer Theorie nach wollten diese Jugendlichen ihre Grenzen austesten, und in der Gruppe sinke die Hemmschwelle für Straftaten. Ob die Jugendlichen sich vielleicht einfach nur auffälliger kleideten und verhielten als ihre angepassteren Altersgenossen und deswegen häufiger von Polizeistreifen, Ladendetektiven etc. kontrolliert wurden, war der Studie nicht zu entnehmen.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Glück kann man doch kaufen

In welche Dinge man sein Geld am besten investiert, zeigt eine neue Studie.

Bakterien auf der Haut ähneln sich bei Paaren

Wer zusammen mit seinem Liebsten lebt, teilt offenbar nicht nur das Bett.

Büfett widerstehen: So klappt’s

Mit diesen Tipps schaffen Sie es, weniger zu essen.

Hilft Musik beim Vokabelnlernen?

Forscher haben untersucht, welche Rolle Hintergrundmusik beim Lernen spielt.

Tomaten halbieren das Hautkrebs-Risiko

Eine neue Studie deutet auf den schützenden Effekt hin.

Wie Chilis Diabetikern helfen könnten

Der Inhaltsstoff Capsaicin hat eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel.

Deswegen löst Eis Kopfschmerz aus

Eine Ärztin aus Texas hat eine neue Erklärung für den sogenannten Hirnfrost.

Gesunde Knochen dank Fußball?

Es geht auf dem Platz zwar oft ruppig zu, trotzdem hat Fußball gesundheitliche Vorteile.

Großzügige Menschen sind glücklicher

Dazu muss man nicht mit Geld um sich werfen, wie Forscher zeigen.

Große "Sitzfläche", große Haftkraft?

Wann sich Bakterien besonders gut an Oberflächen festhalten können.

Schönheit steht auf dem Kopf

Menschen empfinden ein Gesichte schöner, wenn sie es auf dem Kopf stehend betrachten.

Wenn das Pflaster mitdenkt

Mit dem neuen Pflaster könnten Pfleger von außen erkennen, wann eine Wundauflage gewechselt werden muss.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen