Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Tierische Winterschlafrekorde

Aktuelles

3 Murmeltiere auf einer Bergwiese

Winterschlafkünstler Murmeltier: Erst bei einer Bodentemperatur von unter 2 Grad Celsius heizen sie gegen die Kälte an, um den Körper über dem Gefrierpunkt zu halten.
© Mariusz Niedzwiedzki - Fotolia

Mo. 21. Januar 2013

Tierische Winterschlafrekorde

Der Siebenschläfer ist wohl das bekannteste Beispiel dafür, dass sich manche Tiere in der kalten Jahreszeit eine Auszeit nehmen. Er verschläft einfach Wind, Frost und Regen. Dabei führt der Siebenschläfer längst nicht die Hitliste der Schlummer-Rekordhalter im Tierreich an. Besonders das arktische Erdhörnchen leistet Erstaunliches.

Anzeige

Dass sich Siebenschläfer nicht sieben Monate, sondern gar neun Monate ihren Winterschlaf genehmigen, wissen Forscher schon länger. Doch dass sich manche sogar anderthalb Jahre in die Winterruhe zurückziehen, entdeckten kürzlich Wissenschaftler der Veterinäruniversität Wien. Dabei verloren die Tiere die Hälfte ihres Körpergewichts.

Eine extreme Grenze zwischen Leben und Tod hat die Natur für einen anderen Winterschläfer vorgesehen: für das arktische Erdhörnchen. Sobald sich in Alaska der Winter ankündigt, rollt es sich unter der Erde zusammen und erstarrt. Auf bis zu -18 Grad Celsius fällt die Bodentemperatur. Doch das Tier hält dem stand. Erst bei etwa -3 Grad Celsius stabilisiert es seine Körpertemperatur – und zwar ohne, dass sein Blut gefriert. "Wie das die Erdhörnchen machen, ist ein Rätsel. Genauso wie sie unter diesen Umständen noch atmen können und das Herz noch schwach schlägt", sagt Professor Dr. Gerhard Heldmaier, Universität Marburg. Alle 10 bis 21 Tage erwacht das Tier aus seiner Starre, und der Körper wärmt sich auf. "So versucht es vermutlich Hirnschäden zu vermeiden", meint der Fachmann.

NAI

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Weichmacher stören den Schlaf

Die Stoffe stecken in Lebensmitteln, Verpackungen, Kleidung, und Körperpflegeprodukten.

Lässt sich Untreue verzeihen?

Männer und Frauen haben offenbar eine andere Auffassung von Untreue.

Weniger Suizide durch Lithium im Wasser?

Natürlich vorkommendes Lithium im Trinkwasser hat eine Wirkung auf die Psyche.

Blinddarmentzündung: Antibiotika statt OP

In vielen Fällen müssten Kinder nicht operiert werden.

Naschen: Sind die Gene schuld?

Die Neigung, zwischen den Mahlzeiten zu naschen, könnte erblich bedingt sein.

Weniger Frühchen dank Corona?

Während des Lockdowns kamen deutlich weniger zu früh geborene Babys zur Welt als sonst.

Warum wir eine Gänsehaut bekommen

Forscher haben untersucht, warum uns bei Kälte die Haare zu Berge stehen.

Meditation nützt Herz und Kreislauf

Regelmäßige Meditation hilft dem Herz und beugt weiteren Erkrankungen vor.

Schokolade lässt Akne sprießen

Daneben identifizierten Wissenschaftler noch einige weitere Haut-Übeltäter.

Mehr Pornos – schlechtere Erektion

Je mehr Filme ein Mann anschaut, umso mehr leidet seine Potenz.

Mehr Kilos wegen Medikamenten?

Viele Frauen legen während der Wechseljahre an Gewicht zu, vor allem am Bauch.

Spezielle Brille bei Rot-Grün-Schwäche

Betroffene können durch die Spezialgläser deutlich mehr Farben wahrnehmen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen