Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Digitalbücher lesen sich leichter

Aktuelles

Senior sitzt im Garten und liest in einem Digitalbuch

Die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms bei digitalen Büchern erleichtert Senioren das Lesen dieser Texte.
© Karin & Uwe Annas - Fotolia

Fr. 08. Februar 2013

Senioren: Digitalbücher lesen sich leichter

Tablet-Computer sind zwar auf dem Vormarsch, doch die Mehrheit der Leser steckt ihre Nase immer noch lieber in gedruckte als in digitale Bücher. Eine neue Studie zeigt jetzt allerdings, dass entgegen aller Vorlieben gerade ältere Menschen von der elektronischen Lektüre profitieren könnten. So scheinen digitale Texte die Augen von Senioren weniger anzustrengen.

Anzeige

Wissenschaftler der Universitäten von Mainz, Göttingen und Marburg hatten unterschiedliche Medien daraufhin untersucht, wie sehr es das Gehirn anstrengt, Informationen zu verarbeiten. Dazu verglichen sie klassische Bücher mit Tablet-PCs (flache, tragbare Computer mit berührungsempfindlichen Bildschirmen) und speziellen tragbaren Lesegeräten für elektronische Bücher. Gemessen wurden zwei Faktoren: Zum einen die Zeit, die die Leser benötigten, um einen Text mit den Augen zu fixieren, zum anderen die Aktivität des Gehirns, die bestimmt wird, indem man die Hirnströme misst.

Es zeigte sich, dass gerade Senioren im Alter zwischen 60 und 77 Jahren die Texte auf einem Tablet-Computer schneller fixieren konnten. Auch war die Gehirnaktivität hier geringer als bei den anderen Medien, berichten die Wissenschaftler online in der Zeitschrift PLoS One. Die Senioren mussten sich also weniger anstrengen, um den Text lesen zu können. Dies könne mit der deutlicheren Textabgrenzung durch die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms zu tun haben, vermuten die Forscher. Dieser bessere Kontrast bei elektronischen Medien spielte für jüngere Leser dagegen keine Rolle: Sie verarbeiteten die Informationen der verschiedenen Medien gleich gut.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Wie Spucke den Geschmack beeinflusst

Speichel ist offenbar in der Lage, unsere Ernährungsgewohnheiten zu verändern.

Statussymbole wirken abschreckend

Wer sich mit teuren Markenprodukten umgibt, hat es schwer, neue Freundschaften zu knüpfen.

Ich rieche was, was du nicht riechst

Einer von 15 US-Amerikanern riecht etwas, das gar nicht da ist.

Langes Leben: Wie die Mama, so die Tochter

Erreicht die Mutter ein bestimmtes Alter, lebt die Tochter vermutlich auch sehr lange.

Abgase: Schlechte Luft im Kinderwagen?

Wegen der geringen Höhe sind Babys im Kinderwagen mehr Abgasen ausgesetzt.

Mit diesen Tricks fühlen Sie sich jünger

Zwei Strategien helfen dabei, sich jünger und gesünder zu fühlen.

Enge Unterwäsche schadet Samenqualität

Die Wahl der Unterwäsche könnte bei Männern Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben.

Wovor Allergien Kinder schützen könnten

Bei Kindern mit Allergien verläuft eine Blinddarmentzündung oft weniger schwer.

Herzinfarkt: Ärztin erhöht Überlebensrate

Zumindest gilt das für weibliche Patientinnen, wie eine Analyse nun zeigt.

Tierbaby: Anblick verdirbt Fleisch-Lust

Das gilt vor allem für Frauen, wie eine neue Studie zeigt.

Ehe schützt vor tödlichen Krankheiten

Der Familienstand wirkt sich auf das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle aus.

Kopfbälle schaden Frauen mehr

Frauen erleiden durch Kopfbälle eher ein Hirntrauma als Männer.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen