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Drei kleine Kinder liegen auf dem Boden vor einem Computer

Kinder, die sich schon früh mit Computern beschäftigen, haben weniger Schwierigkeiten mit dem Schreiben und Erkennen von Buchstaben.
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Mo. 25. März 2013

Computer-Kids lernen leichter lesen

Kinder sollten nicht zu lange vor (Fernseh-)Bildschirmen sitzen, raten Ärzte und Pädagogen aus gutem Grund. Doch es gibt offensichtlich auch Vorteile, wie australische Forscher herausgefunden haben: Vierjährige Vorschulkinder, die regelmäßig einen Computer benutzen, lernen leichter das Alphabet.

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Diejenigen der 1.500 Kinder in der australischen Studie, die sich häufig mit Computern beschäftigten, kannten sich mit den Buchstaben des Alphabets erheblich besser aus als die Medien-unerfahrenen Vorschulkinder. Dabei spielte es keine Rolle, in welchem sozialen Umfeld die Kinder aufwuchsen oder ob ihnen viel vorgelesen wurde. Insgesamt zeigte sich in der Studie, dass etwa 5 Prozent der Vierjährigen alle 26 Buchstaben kannten und 21 Prozent überhaupt keine Buchstaben kannten. Letztere hatten mehrheitlich keinen Zugang zu Computern zu Hause.

Obwohl heutzutage mehr und mehr Kinder mit Computern in Berührung kämen, sei bisher kaum erforscht, welchen Einfluss das auf sie habe, sagte die Studienleiterin Professor Dr. Anne Castles vom Murdoch Children's Research Institute in Victoria. In dieser Studie sei noch nicht unterschieden worden, ob die Kinder am Computer Lernprogramme absolvierten oder sie das Gerät nur zur Unterhaltung nutzten. Um genauer bewerten zu können, wie sich welche Art der Nutzung auf die Kinder auswirke, wären weitere Untersuchungen nötig.

RF

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