Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Sprachtrick erhöht Spendenbereitschaft

Aktuelles

Junge Frau bei der Blutspende

Diese Frau muss nicht mehr überzeugt werden. Sie spendet Blut. Spendemuffel dagegen könnten mit dem richtigen Aufruf motiviert werden.
© WavebreakmediaMicro - Fotolia

Do. 07. März 2013

Sprachtrick erhöht Spendenbereitschaft

Egal ob es sich um Blut handelt oder Geld: Die Bereitschaft, etwas zu spenden, scheint größer zu sein, wenn es darum geht, etwas Schlechtes zu vermeiden anstatt etwas Gutes zu fördern. Dies könnten sich Dienste zum Beispiel bei der Formulierung von Blutspende-Aufrufen zunutze machen.

Anzeige

Demnach könnte es der Spendenbereitschaft auf die Sprünge helfen, wenn der zugegebenermaßen eingängige Aufruf "Blutspenden rettet Leben" durch "Blutspenden verhindert Todesfälle" ersetzt werden würde. Dies legt eine aktuell in der Zeitschrift PLoS ONE erschienene Studie nahe. Darin hatten US-amerikanische Forscher in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz untersucht, welche Wirkung verschiedene Formulierungen bei einem Blutspende-Aufruf auf einem Uni-Campus hatten. Wurde die Blutspende als eine Möglichkeit beschrieben, den Tod zu verhindern statt Leben zu retten, waren Studierende eher bereit zu spenden, so das Ergebnis der Studie.

In einer weiteren Studie konnten die Forscher zeigen, dass auch bei Geldspenden die Formulierung die Höhe des Spendenbetrags beeinflussen kann. Zielte der Appell darauf ab, anderen Menschen zu helfen, einen Verlust zu vermeiden, war der Wille zum Helfen größer als wenn es darum ging, anderen zu etwas Vorteilhaftem zu verhelfen. Die Spender griffen in diesem Fall zudem tiefer in die Tasche.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Hilft Musik beim Vokabelnlernen?

Forscher haben untersucht, welche Rolle Hintergrundmusik beim Lernen spielt.

Tomaten halbieren das Hautkrebs-Risiko

Eine neue Studie deutet auf den schützenden Effekt hin.

Wie Chilis Diabetikern helfen könnten

Der Inhaltsstoff Capsaicin hat eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel.

Deswegen löst Eis Kopfschmerz aus

Eine Ärztin aus Texas hat eine neue Erklärung für den sogenannten Hirnfrost.

Gesunde Knochen dank Fußball?

Es geht auf dem Platz zwar oft ruppig zu, trotzdem hat Fußball gesundheitliche Vorteile.

Großzügige Menschen sind glücklicher

Dazu muss man nicht mit Geld um sich werfen, wie Forscher zeigen.

Große "Sitzfläche", große Haftkraft?

Wann sich Bakterien besonders gut an Oberflächen festhalten können.

Schönheit steht auf dem Kopf

Menschen empfinden ein Gesichte schöner, wenn sie es auf dem Kopf stehend betrachten.

Wenn das Pflaster mitdenkt

Mit dem neuen Pflaster könnten Pfleger von außen erkennen, wann eine Wundauflage gewechselt werden muss.

Weniger Hirnleistung während der "Tage"?

Forscher haben ermittelt, wie sich Hormonschwankungen auf das Gehirn auswirken.

Forscher entwickeln probiotisches Bier

Sie erhoffen sich einen Zusatznutzen für den Darm und das Immunsystem.

Diabetes durch dreckige Luft?

Forscher prüften, was es mit diesem Verdacht auf sich hat. Mit unerwartetem Ergebnis.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen