Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Tango-Tanzkurs als Parkinson-Therapie

Aktuelles

Grauhaariges Paar tanzt

Tangotanz verbessert nicht nur die Beweglichkeit von Parkinson-Patienten, sondern hebt auch deren Laune.
© Privilege - Fotolia

Fr. 22. März 2013

Tango-Tanzkurs als Parkinson-Therapie

Der argentinische Tanzstil mit seiner typisch melancholischen Musik kann Parkinson-Patienten offenbar helfen, ihre Beweglichkeit und Balance zu verbessern – und macht mehr Spaß als viele andere Übungsprogramme.

Anzeige

Für die US-amerikanische Studie hatten 24 Personen, die sieben Jahre zuvor an Parkinson erkrankt waren, über einen Zeitraum von zwölf Wochen an 20 Tangostunden teilgenommen. Diese waren speziell für Menschen mit leicht eingeschränkter Mobilität angepasst worden. Nach dem Tangokurs zeigte sich eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf die Bewegung sowie bei verschiedenen Übungen zu Balance und räumlicher Wahrnehmung.

Nicht nur sei der Tangokurs zu besseren Ergebnissen gekommen als das gleichlange Schulungsprogramm einer Kontrollgruppe. Auch sei die Resonanz der Tangotänzer überwältigend positiv gewesen, im Vergleich zu einer eher neutralen Haltung der Schulungsteilnehmer. Das berichtete die Studienleiterin Kathleen E. McKee auf einer Tagung US-amerikanischer Neurologen. Fast alle Patienten der Tangogruppe hatten den Spaßfaktor hoch bewertet und die meisten hatten für sich eine Verbesserung von Gleichgewicht, Gehfähigkeit, Koordination, Ausdauer und der Stimmung wahrgenommen. Eine große Mehrheit gab an, sie würden mit dem Tanzen weitermachen, wenn es die Gelegenheit dazu gebe.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Fußball-WM: Mit Musik zum Sieg

Die richtige Musik vor einem Spiel könnte einer Mannschaft zum Sieg verhelfen.

Fruchtbarkeit: Was Männer tun können

Übergewicht, vor allem dicke Oberschenkel, sind bei einem Kinderwunsch nicht hilfreich.

Sind die Weltmeister zu satt?

Die Neurobiologie könnte die schwache Leistung der deutschen Mannschaft gegen Mexiko erklären.

Haben alle Fußballer O-Beine?

Die Neigung zu krummen Beinen gehört offenbar zum Berufsrisiko.

Bittergurken senken den Blutzucker

Je höher der Blutzucker ist, desto günstiger ist der Effekt des Naturprodukts.

Religion: Der Glaube verlängert das Leben

Eine Todesanzeigen-Analyse zeigt: Wer einer Religion angehört, lebt länger.

Krähenfüße lassen Gefühle echt wirken

Kleine Falten um die Augen wirken sich darauf aus, wie wir Gefühle bei anderen Menschen einstufen.

Honig bei verschluckter Knopfzelle

Das süße Hausmittel könnte helfen, Komplikationen zu verhindern.

Handy-Regeln sorgen nicht für gute Noten

Klare Regeln für den Medienkonsum könnten sogar kontraproduktiv sein.

Kleidung: Kittel macht Ärzte kompetent

Für Patienten spielt es offenbar eine große Rolle, was Ärzte tragen.

Darmgeräusche geben Hinweis auf Reizdarm

Die Krankheit könnte sich offenbar ganz einfach diagnostizieren lassen.

Wovor wir uns am meisten ekeln

Forscher haben 6 Dinge identifiziert, die bei uns besonders großen Ekel hervorrufen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen