Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Künstler und Sportler leben kürzer

Aktuelles

Johnny Cash

Der US-Musiker Johnny Cash starb im Alter von 71 Jahren - nur wenige Monate nach seiner Frau June, die ebenfalls Musik machte und 73 Jahre alt wurde.
© Universal Music 2010

Do. 18. April 2013

Künstler und Sportler leben kürzer

Ruhm und Erfolg scheinen bei Künstlern und Sportlern mit einer kürzeren Lebenspanne einherzugehen, berichten australische Forscher im medizinischen Fachblatt QJM. Erfolgreiche Politiker, Wirtschaftsvertreter oder Militärangehörige erfreuen sich dagegen eines überdurchschnittlich langen Lebens.

Anzeige

Als Quelle für ihre Studie hatten die Forscher Nachrufe in der Zeitung The New York Times ausgewertet. Unter der Annahme, dass nur berühmte Personen auf diese Weise gewürdigt werden, hatten sie 1.000 Nachrufe in einem Zeitraum von drei Jahren analysiert. Hierzu hatten sie die Verstorbenen in vier Berufskategorien eingeteilt: Sportler und darstellende Künstler, darunter Schauspieler, Musiker, Sänger und Tänzer; andere Kreative, wie Schriftsteller, Komponisten, Maler oder Architekten; Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Militär; Selbstständige, Akademiker und Religionsvertreter.

Während Sportler und Künstler sowie andere Kreative im Durchschnitt 77 beziehungsweise 78,5 Jahre alt wurden, erfreuten sich berühmte Vertreter anderer Berufsgruppen eines Durchschnittsalters von um die 82 beziehungsweise 83 Jahren. Als Todesursachen bei früher Verstorbenen traten vermehrt Unfälle, Infektionen und verschiedene Arten von Krebs auf.

Zwar sei ihre Studie nicht dazu geeignet, etwas zu beweisen, sagt Richard Eppstein, einer der Autoren. Doch werfe sie interessante Fragen auf. Etwa, ob in manchen Berufsgruppen früher Ruhm die Menschen später, wenn die glanzvollen Zeiten vorüber seien, anfälliger für ungesunde Verhaltensweisen mache. Oder ob eine gewisse Risikobereitschaft, die leider auch den Konsum von Zigaretten, Alkohol und Drogen beinhalte, mit Erfolg in manchen Bereichen einhergehe.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Kinder lieber alleine rutschen lassen

Die Gefahr einer Verletzung steigt, sobald Eltern im Spiel sind.

Asthma-Wirkstoff aus dem Blumenladen

Die Blätter der Korallenbeere enthalten eine Substanz, die gegen Asthma wirken könnte.

Föten mögen Musik "von innen"

Wenn es von außen auf den Bauch der Mutter schallt, beeindruckt sie das weniger.

Didgeridoo hilft gegen Schnarchen

Die Methode gewann den alljährlich verliehenen Ig-Nobel-Preis in der Kategorie "Frieden".

Einsam? Damit sind Sie nicht allein

Fast jeder Zweite glaubt, andere Menschen hätten mehr soziale Kontakte als sie selbst.

Löst Schweinegrippe Diabetes aus?

Eine Infektion mit dem Virus erhöht offenbar das Risiko für Typ-1-Diabetes.

Strom aus Blut gewinnen

Ein Mini-Generator soll die Energie des Blutstroms in Elektrizität umwandeln.

Satt ist nicht nur eine Frage der Menge

Beim Hungergefühl scheint die Erwartungshaltung eine Rolle zu spielen.

Mit Magnetimpulsen Ängste vertreiben

Mithilfe eines Magnetfeldes lassen sich Phobien wie Höhenangst schneller behandeln.

Parkinson durch Zeichnung erkennen

Zeichengeschwindigkeit und Stiftdruck liefern wertvolle Hinweise auf die Krankheit.

Ernährung: Verlängert Fett das Leben?

Fettreiche Lebensmittel sind offenbar nicht so schädlich wie bislang gedacht.

Musik beeinflusst Berührungen

Je sinnlicher die Musik, desto verführerischer nehmen wir Körperkontakt wahr.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen