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Junger mann mit grünem Hemd blickt zuversichtlich.

Mir wird schon nichts zustoßen, denken die meisten, wenn es um die eigene Zukunft geht.
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Mi. 17. April 2013

Psychologie: Unglück passiert nur den anderen

Wenn es um die eigene Zukunft geht, ist der Mensch ein Optimist: Selbst bei einer konkreten Vorstellung, was künftig alles schief laufen könnte, glauben die meisten Menschen, dass sie glücklich sein werden. Dies berichtet US-Psychologe Ed O’Brien im Fachblatt Psychological Science. Der Grund: Wir schließen die Möglichkeit, dass uns tatsächlich etwas Schlechtes passieren wird, schlicht aus.

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Für die Vergangenheit waren die Ergebnisse des Wissenschaftlers von der University of Michigan wie erwartet: Je leichter sich Personen an positive Ereignisse aus der Vergangenheit erinnerten, umso eher waren sie der Meinung, in dieser Zeit glücklich gewesen zu sein. Ließen sich negative Geschehnisse leichter in Erinnerung rufen, hatten die Testpersonen eher das Gefühl, unglücklich gewesen zu sein.

Ganz anders verhielt es sich jedoch bei einem Blick in die Zukunft. Auch wenn sich die Testpersonen leicht damit taten, sich für die kommende Zeit negative Entwicklungen vorzustellen, glaubten sie noch lange nicht, dass sie in der Zukunft unglücklich sein würden. "Die Menschen scheinen das Vorhandensein schlechter Möglichkeiten für sich einfach wegzudiskutieren", sagt O’Brien. Dies gelte jedoch nicht für die Einschätzung bei Freunden. Hier waren die Studienteilnehmer durchaus der Meinung, dass negative Dinge eintreffen können und dann dementsprechend das Wohlergehen verschlechtern.

Für seine Arbeit hatte O'Brien fünf Studien durchgeführt, bei denen die Teilnehmer Online-Fragebögen zu vergangenen und möglichen zukünftigen Ereignissen in ihrem Leben beantworteten. Zusätzlich gaben sie Auskunft darüber, wie positiv oder negativ sie diese für das Wohlbefinden einschätzten.

hh

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