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Mann betrachtet Post-it-Zettel.

Alles auf einmal angehen, oder lieber eine Aufgabe nach der anderen? Beim Multitasking kommt es auf die Lösungsstrategie an.
© Andres Rodriguez - Fotolia

Mo. 13. Mai 2013

Wann Multitasking die Leistung verbessert

Multitasking führt nicht zwingend zu schlechteren Leistungen. Im Gegenteil, Multitasking kann die Leistung sogar verbessern – vorausgesetzt, die gestellte Aufgabe ist am besten mit einer einfachen Strategie zu lösen.

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Bei vielen Aufgaben verringert Multitasking die Leistung, wie Studien in der Vergangenheit gezeigt haben. Ein Forschungsteam der Universität Basel hat nun herausgefunden, dass es darauf ankommt, mit welcher Strategie man eine Aufgabe angeht, ob eine geistige Belastung durch Ablenkungen die Leistung verbessert oder verschlechtert.

Eine größere geistige Belastung kann demnach die Leistung steigern, wenn die gestellte Aufgabe am besten durch eine einfache, ähnlichkeitsbasierte Strategie zu lösen ist. Bei einer solchen Strategie werden Urteile basierend auf Erfahrung aus vergangenen Ereignissen gefällt. So spielen beispielsweise erfahrene Golfer, die abgelenkt werden, besser als Golfer, die sich ausschließlich auf ihren Schlag konzentrieren.

Eine kognitive Belastung führt also nicht per se zu schlechteren Leistungen, sondern kann sie sogar steigern, schreiben die Forscher im Fachjournal Psychological Science. Dazu die Studienleiterin Janina Hoffmann: "Ein besseres Verständnis dieser kognitiven Strategien würde zukünftigen Studien ermöglichen, genauer vorherzusagen, unter welchen Umständen Menschen Probleme besonders gut lösen können."

RF

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