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Frau im Supermarkt mit Würstchen in der Hand.

Mit knurrendem Magen fällt es schwer, die kalorienreichen Dinge im Regal zu lassen.
© Pavel Losevsky - Fotolia

Di. 07. Mai 2013

Wer hungrig einkauft, kauft mehr Kalorien

Dass ein knurrender Magen beim Einkaufen ein schlechter Ratgeber ist, haben jetzt US-amerikanische Forscher herausgefunden. Denn wer mit Hunger den Supermarkt betritt, greift bevorzugt zu kalorienreichen Nahrungsmitteln.

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Die Forscher der Cornell University in Ithaca, USA, hatten untersucht, ob vorheriges Fasten einen Einfluss auf darauf hat, welche Art von Lebensmitteln eingekauft wird. Ihr Ergebnis: Es hat. Vor die Wahl gestellt – Süßigkeiten oder Obst, Chips oder Gemüse, rotes Fleisch oder Hähnchenbrust – griffen Studienteilnehmer, die zuvor fünf Stunden gefastet hatten, eher zu den kalorienreicheren Alternativen.

Die Forscher hatten hierfür knapp 70 Studienteilnehmer fünf Stunden fasten lassen, wobei ein Teil der Testpersonen ihren Hunger mit Crackern stillen durfte. Anschließend kauften die Testpersonen in einem virtuellen Supermarkt ein, wobei einer kalorienreichen immer eine kalorienärmere Variante gegenübergestellt war. In einer weiteren Studie kauften sie zwischen 16 und 19 Uhr in einem realen Supermarkt ein. Es zeigte sich, dass mehr der kalorienreichen Produkte in den Einkaufswagen wanderten, berichten die Forscher im Fachblatt JAMA Internal Medicine. Interessanterweise kauften die Teilnehmer allerdings nicht insgesamt mehr Lebensmittel, wie vorherige Studien es hätten vermuten lassen.

Das Fazit: Wer auf seine Linie achten möchte, geht am besten nicht mit leerem Magen einkaufen, sondern isst vorher eine Kleinigkeit. Außerdem kann es sich in dieser Hinsicht lohnen, die wöchentliche Einkaufstour auf eine Uhrzeit legen, in der man nicht hungrig ist: zum Beispiel direkt nach dem Frühstück und nicht vor dem Mittagessen oder nach dem Mittagessen und nicht am späten Nachmittag.

hh

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