Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Abnehm-Ziel nicht zu genau formulieren

Aktuelles

Übergewichtige Frau schüttelt zornig eine Waage

Wer sich beim Abnehmen kein exaktes Gewichtsziel vornimmt, ist motivierter durchzuhalten.
© Kzenon - Fotolia

Do. 20. Juni 2013

Abnehmen: Ziele lieber ungenau formulieren

Endlich mal ein bisschen abspecken, etwas Geld sparen oder mehr Sport treiben – edle Ziele gibt es viele. Ob wir sie tatsächlich anpeilen, scheint unter anderem mit der Formulierung zusammenzuhängen. Demnach scheint die Vorstellung, zwei bis vier Pfund abzunehmen, attraktiver zu sein als exakt drei Pfund.

Anzeige

Dies lässt sich aus einer Studie US-amerikanischer Forscher schließen, die das Verhalten von Verbrauchern untersucht hatten. Diese sind demnach eher bereit, ein Ziel zu verfolgen beziehungsweise erneut aufzunehmen, wenn es ehrgeizig erscheint, dabei aber flexibel ist. Ihre Erklärung: Ziele, die eine gewisse Spanne beinhalten, kombinieren zwei Aspekte - Erreichbarkeit und Herausforderung. Dies zeigte sich zum Beispiel in einer Studie, in der die Teilnehmer an einem Diätprogramm teilnahmen. Testpersonen, deren Ziel es war, innerhalb einer bestimmten Gewichtsspanne abzunehmen, schrieben sich anschließend eher noch einmal in das Programm ein als Teilnehmer, die ein exaktes Gewicht abnehmen sollten.

Warum das flexible Ziel attraktiver erscheint, erklären sich die Forscher wie folgt: Während das obere Ende, die vier Pfund, eine Herausforderung darstellt, erhöhe sich durch das untere Ende die Erreichbarkeit, erläutern sie im Fachblatt Consumer Research. Beides vermittle das Gefühl, etwas geleistet zu haben. Dagegen könnte der Mittelwert von drei Pfund als eine Art Kompromiss erscheinen, der als weniger anspruchsvoll und gleichzeitig weniger erreichbar wahrgenommen werde. Für den tatsächlichen durchschnittlichen Gewichtsverlust der beiden Gruppen spielte dies jedoch keine Rolle.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Gestresste Mütter, dicke Kinder?

Offenbar gibt es einen Zusammenhang, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Zahnpulpa lässt sich regenerieren

Die neue Technik könnte die Wurzelbehandlung beim Zahnarzt verbessern.

Karotte oder Schokoriegel?

Für was wir uns entscheiden, hängt davon ab, wie die Lebensmittel präsentiert werden.

High Society: Feinkost nur aus fairem Handel

Der gehobenen Gesellschaft ist nicht nur der Geschmack ihrer Delikatessen wichtig.

Weltraumbakterien sind keine Aliens

Wissenschaftler haben Bakterien auf der Internationalen Raumstation ISS untersucht.

Wann junge Leute das Internet abschalten

Acht Gründe gibt es für einen freiwilligen Rückzug aus der Online-Kommunikation.

Besonders wichtige Haare liegen innen

Nicht auf, sondern im Kopf finden sich Haare von entscheidender Bedeutung für den Menschen.

Mit Licht gegen Blasenprobleme

Übersteigerter Harndrang und Inkontinenz lassen sich mit einem leuchtenden Implantat lindern.

Erdbakterien hemmen resistente Keime

Forscher finden antibiotische Eigenschaften bei Bakterien aus heilender Erde.

Kalorienangaben verderben den Appetit

Kalorienangaben beeinflussen Regionen im Gehirn, die uns zum Essen motivieren.

Mini-Implantat hilft beim Abnehmen

Das Gerät sorgt schon nach einer kleinen Mahlzeit für ein Sättigungsgefühl.

Namen sind besser zu merken als Gesichter

Anders, als viele Menschen glauben, funktioniert das Namensgedächtnis oft besser.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen