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Profilportrait von Frau mit schwarzweißem Hut, die einen Langhaardackel auf Augenhöhe hält

Hunde brauchen ihr Herrchen als sichere Basis, wenn sie ein neues Umfeld erkunden.
© rugercm - Fotolia

Di. 25. Juni 2013

Hunde verhalten sich wie Kleinkinder

Ob Hund und Herrchen oder Kind und Eltern – in mancher Hinsicht ähneln sich diese Beziehungen. Dies fanden Forscher aus Österreich heraus, die das Band, das Hund und Herrchen verbindet, genauer unter die Lupe genommen hatten.

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Demnach brauchen Hunde den Rückhalt ihres Herrchens oder Frauchens genauso wie kleine Kinder den ihrer Eltern. Zumindest, wenn es um das Erkunden von neuem Terrain geht. Eltern beziehungsweise Hundehalter dienen offenbar in beiden Fällen als sicherer Heimathafen. Bei Kindern sei dieser Effekt schon länger bekannt, schreiben die Forscher im Online-Journal PLOS ONE. So nutzen Kleinkinder ihre Eltern als Basis, wenn es darum geht, die Umgebung kennenzulernen. Das tun Hunde auch, zum Beispiel wenn sie etwas Neues ausprobieren sollen.

Für ihre Studie beobachteten die Forscher der veterinärmedizinischen Universität Wien, wie Hunde auf ein interaktives Hundespielzeug reagierten. Lisa Horn, eine der Studienautoren, wählte hierfür drei unterschiedliche Szenarien: ohne Besitzer, mit anwesendem, aber stillem Besitzer, oder mit anwesendem Besitzer, der den Hund ermutigte. Als Belohnung winkte in allen drei Fällen Futter. Es zeigte sich, dass sich die Hunde nur dann mit dem Spielzeug befassten, wenn ihre Besitzer in der Nähe waren. Ob diese ihre Schützlinge ermutigten oder nicht, spielte dabei kaum eine Rolle. Waren Herrchen oder Frauchen abwesend, waren die Hunde dagegen nicht motiviert, für eine Belohnung mitzuarbeiten. Dies änderte sich auch nicht, wenn stattdessen eine fremde Person anwesend war: Die Hunde zeigten kaum Interesse an dem Fremden, noch daran, sich für eine Futterbelohnung mit dem Hundespielzeug zu befassen.

HH

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