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Junges Paar umarm sich.

Der "kleine Unterschied" von Mann und Frau liegt im Erbgut begründet.
© auremar - Fotolia

Mo. 22. Juli 2013

Das "weibliche" X-Chromosom sorgt für Spermien-Produktion

Das X-Chromosom hat nicht nur eine "weibliche Seite". Wie Forscher aus Cambridge, USA, berichten, trägt es entscheidend zur Spermien-Produktion bei.

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Frauen besitzen ein doppeltes X-Chromosom im Erbgut, Männer tragen stattdessen ein X- und ein Y-Chromosom. Daher war man bisher davon ausgegangen, dass das Y-Chromosom für alles "Männliche" verantwortlich ist. Die neuen Erkenntnisse – Studienautor David Page spricht vom "Doppelleben des X-Chromosoms" - stellen dies in Frage. Bei ihren Untersuchungen fanden die Forscher heraus, dass ein Teil der Gene auf dem Chromosom fast ausschließlich in den Keimzellen der Hoden aktiv ist. Und dort tragen sie vermutlich zur Spermienproduktion bei.

Das X-Chromosom gilt als das am besten untersuchte Chromosom des menschlichen Erbguts. Man betrachtete es bisher vor allem hinsichtlich bestimmter Erbkrankheiten wie Farbenblindheit oder die Bluterkrankheit, die über dieses Chromosom weitergegeben werden.

JM

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