Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Lebensgefährliches Landleben in USA

Aktuelles

Cowboy mit Hut und Revolver

Wer es sicher mag, zieht lieber in die Großstadt. Das Landleben in den USA ist lebensgefährlich.
© beatrice prève - Fotolia

Di. 23. Juli 2013

USA: lebensgefährliches Landleben

Das Leben in der Stadt ist riskant - vor allem in US-amerikanischen Metropolen, so lautet die gängige Meinung. Stimmt nicht, sagen Wissenschaftler aus Philadelphia, USA. Ihnen zufolge ist das Landleben erheblich lebensgefährlicher.

Anzeige

"Autos, Waffen und Drogen sind die unheilige Dreifaltigkeit, die die Mehrzahl der Unfalltodesopfer in den USA fordern." Das sagte der Studienautor Dr. Sage Myers von der Universität von Pennsylvania. In größeren Städten ereigneten sich zwar mehr Morde als auf dem Land, doch die Mordrate sei insgesamt gesehen gegenüber den unbeabsichtigten Unfalltoden verschwindend gering. Das Risiko, einen Unfalltod zu sterben, sei in ländlichen Gegenden 22 Prozent höher als in der Stadt, präzisierte der Arzt.

Myers und seine Kollegen hatten für Ihre Studie knapp 1,3 Millionen verletzungsbedingte Todesfälle aus den Jahren 1999 bis 2006 analysiert. Als Haupttodesursache identifizierten sie Verkehrsunfälle. Diese verursachten auf dem Land etwa 28 Todesfälle pro 100.000 Einwohner, in der Stadt jedoch nur knapp 11. Beim Risiko für einen Tod durch Waffengebrauch zeigte sich dagegen kein Unterschied. "Wer aus Sicherheitsgründen von der Stadt auf das Land ziehen möchte, sollte seine Entscheidung noch einmal überdenken", rät Myers in Anbetracht dieser Daten.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Mit Zauberpilzen gegen Depressionen

Ein kleine Studie deutet eine Wirkung an, die Patienten nützen könnte.

Leidenschaft als Strategie in der Liebe

Warum US-Amerikaner ihrem Partner gegenüber leidenschaftlicher sind als Ostasiaten.

Hausarbeit beeinflusst die Gesundheit

Ältere Männer arbeiten deutlich weniger im Haushalt als Frauen - mit Folgen für die Gesundheit.

Geschäftsreisen belasten die Psyche

Wer häufig beruflich verreist, hat ein höheres Risiko für Depressionen und Angststörungen.

Mit Wirkstoff-Pflaster zum Wunschgewicht?

Ein spezielles Pflaster mit Mikronadeln könnte die Fettverbrennung ankurbeln.

Warum Frauen schneller frieren

Dass Frauen bei kalten Temperaturen eher frösteln als Männer, ist kein Vorurteil.

Gestresst? Wie das Shirt des Partners hilft

Der Geruch des Shirts eines geliebten Menschen reduziert offenbar Stress und Anspannung.

Lieber Schoko oder doch den Apfel?

Warum der Mensch sich so gern für das falsche Lebensmittel entscheidet.

Jünger aussehen dank Gesichtstraining

Ganz ohne OP: 32 verschiedene Übungen machen das Gesicht deutlich jugendlicher.

Blaubeeren verbessern Strahlentherapie

Extrakte aus der Frucht zeigten Erfolge bei Krebszellen vom Gebärmutterhals.

Den Stoffwechsel trainieren

Reagiert der Körper flexibel auf Fette und Kohlenhydrate, hält das gesund.

Sekt: Prickeln liefert Hinweis auf Qualität

Anhand der Prickel-Geräusche lässt sich offenbar die Qualität eines Schaumweins beurteilen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen