Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Facebook macht unglücklich

Aktuelles

Blonder Teenagerjunge, ca. 15,  in blauem Shirt auf grüner Wiese mit einem Laptop auf den Beinen

Schon Jugendliche verbringen viel Zeit auf Facebook. Den direkten Kontakt zu anderen Menschen kann das soziale Netzwerk aber nicht ersetzen.
© jogyx - Fotolia

Fr. 16. August 2013

Facebook macht unglücklich

Durch soziale Netzwerke wie Facebook fühlen sich deren Nutzer zwar mehr mit anderen verbunden. Glücklicher sind sie dadurch aber nicht, wie ein Team von Psychologen aus den USA und Belgien jetzt online im Fachjournal PLOS ONE berichtet. Das Gegenteil ist der Fall.

Je länger Testpersonen mit Facebook beschäftigt waren, umso schlechter fühlten sie sich anschließend. Ihre Lebenszufriedenheit sank über einen Testzeitraum von zwei Wochen umso stärker ab, je häufiger sie Facebook nutzten. Im Gegensatz dazu beeinflusste der direkte Kontakt mit anderen, sei es über das Telefon oder mit einem direkten Gegenüber, das Wohlbefinden nicht negativ. Die Menschen fühlten sich sogar besser.

Anzeige

Die Ergebnisse lassen sich den Forschern zufolge nicht dadurch erklären, dass Menschen häufiger Facebook nutzen, wenn sie sich schlecht fühlen. Zwar waren die Testpersonen häufiger auf der sozialen Plattform unterwegs, wenn sie sich einsam fühlten. Die Einflüsse von Einsamkeit und Facebook-Nutzung auf die persönliche Zufriedenheit seien jedoch unabhängig voneinander, so die Forscher.

Sie hatten über zwei Wochen Angaben zum subjektiven Wohlbefinden von gut 80 jungen Erwachsenen, die Facebook nutzten, gesammelt. Fünfmal am Tag beantworteten die Studienteilnehmer Fragen wie: Wie fühlst du dich? Wie viele Sorgen machst du dir gerade? Wie einsam fühlst du dich im Moment? Wie lange warst du mit Facebook beschäftigt, seit wir das letzte Mal gefragt haben? Wie viel direkten Kontakt mit anderen Personen hattest du in dieser Zeit?

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Büfett widerstehen: So klappt’s

Mit diesen Tipps schaffen Sie es, weniger zu essen.

Hilft Musik beim Vokabelnlernen?

Forscher haben untersucht, welche Rolle Hintergrundmusik beim Lernen spielt.

Tomaten halbieren das Hautkrebs-Risiko

Eine neue Studie deutet auf den schützenden Effekt hin.

Wie Chilis Diabetikern helfen könnten

Der Inhaltsstoff Capsaicin hat eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel.

Deswegen löst Eis Kopfschmerz aus

Eine Ärztin aus Texas hat eine neue Erklärung für den sogenannten Hirnfrost.

Gesunde Knochen dank Fußball?

Es geht auf dem Platz zwar oft ruppig zu, trotzdem hat Fußball gesundheitliche Vorteile.

Großzügige Menschen sind glücklicher

Dazu muss man nicht mit Geld um sich werfen, wie Forscher zeigen.

Große "Sitzfläche", große Haftkraft?

Wann sich Bakterien besonders gut an Oberflächen festhalten können.

Schönheit steht auf dem Kopf

Menschen empfinden ein Gesichte schöner, wenn sie es auf dem Kopf stehend betrachten.

Wenn das Pflaster mitdenkt

Mit dem neuen Pflaster könnten Pfleger von außen erkennen, wann eine Wundauflage gewechselt werden muss.

Weniger Hirnleistung während der "Tage"?

Forscher haben ermittelt, wie sich Hormonschwankungen auf das Gehirn auswirken.

Forscher entwickeln probiotisches Bier

Sie erhoffen sich einen Zusatznutzen für den Darm und das Immunsystem.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen