Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Aschenbecher stören Rauchverbot

Aktuelles

Portrait junge dunkelhaarige Frau im Profil mit Zigarette im Mund vor rotem Plakat

Rauchverbotsschilder scheinen Raucher nicht von ihrem Laster abzuhalten.
© Peter Atkins - Fotolia

Do. 05. September 2013

Präsenz von Aschenbechern untergräbt Rauchverbot

Stehen trotz Rauchverbot Aschenbecher auf dem Tisch, scheint der gute Wille von Rauchern ins Wanken zu geraten. Dies lässt sich aus einer aktuellen Studie von Forschern aus den USA und Griechenland schließen, die untersucht hatten, welche Faktoren das 2010 in Griechenland eingeführte Anti-Rauch-Gesetz unterstützen – und welche es torpedieren.

Dazu hatten die Wissenschaftler vor Einführung des öffentlichen Rauchverbots bis zwei Jahre danach gemessen, wie stark die Luft mit Tabakrauch belastet war und die Werte mit dem Vorhandensein von Verbotsschildern und Aschenbechern im Zusammenhang gebracht. Es zeigte sich, dass die Rauchkonzentrationen direkt nach Einführung des Verbots zunächst sanken. Im Anschluss stiegen sie aber wieder leicht an, auch wenn sie nicht das Vor-Verbots-Niveau erreichten.

Einen deutlichen Einfluss beobachteten die Forscher für die Präsenz von Aschenbechern oder Gegenständen, die als Aschenbecher-Ersatz dienen konnten, zum Beispiel Kerzenhalter. Diese Hilfsmittel zu entfernen, könne demnach helfen, die Einhaltung von Rauchverboten besser durchzusetzen, so die Forscher. "Rauchen-verboten"- Schilder schienen die Griechen hingegen nur wenig zu beeindrucken. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass das Vorhandensein von Verbotsschildern nicht mit der Konzentration von Tabakrauch in Zusammenhang stand – egal ob die Schilder im Freien oder in Innenräumen angebracht waren.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Sport: Keine Sorge wegen Knie-Arthrose

Selbst intensiveres Training erhöhte das Risiko für den Gelenkverschleiß nicht.

Regen kann die Pollenmenge erhöhen

Frühlingsregen verursacht möglicherweise mehr Pollenprobleme, als er beseitigt.

Spürnasen: Hunde riechen Covid-19

Hunde, die normalerweise Krebserkrankungen am Geruch erkennen, wurden speziell trainiert.

Spülschwamm: Wie wird er wieder sauber?

Forscher haben getestet, ob ein Schwamm in der Mikrowelle wieder hygienisch sauber wird.

Hilft Alkohol dem Immunsystem?

Ein wenig Alkohol könnte dabei helfen, Autoimmunerkrankungen in Schach zu halten.

Körpersprache ist auch hörbar

Gestikulieren kann daher auch beim Telefonieren hilfreich sein.

Gesättigte Fette – Konzentration leidet

Eine Mahlzeit mit vielen gesättigten Fettsäuren beeinträchtigt die Aufmerksamkeit messbar.

Asthma bei Schlafmangel schlimmer

Wer regelmäßig zu wenig schläft, erleidet häufiger Asthmaanfälle und trockenen Husten.

Akupunktur gegen Verdauungsstörungen?

Eine Studie aus China zeigt sehr positive Effekte, die sogar über Wochen anhalten.

Lama-Antikörper gegen Corona?

Die Tiere produzieren besondere Antikörper, die Sars-CoV-2 neutralisieren könnten.

Mehr Stress als in den 90er Jahren?

Vor allem Personen mittleren Alters empfinden den Alltag heute als stressiger.

Placebo-Allergie durch bekannte Umgebung

Bestimmte Orte können Heuschnupfen auslösen, ohne dass Allergene vorhanden sind.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen