Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Multi-Kulti-Freunde fühlen sich sicherer

Aktuelles

Fünf vergnügte Jugendliche unterschiedlicher Ethnien lachen in die Kamera

Freunde aus unterschiedlichen Kulturen zu haben, ist für viele Jugendliche selbstverständlich.
© Franz Pfluegl - Fotolia

Fr. 27. September 2013

Schule: Multi-Kulti-Freunde fühlen sich sicherer

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, werden Freunde immer wichtiger. Forscher fanden jetzt heraus, dass Kinder dann von der kulturellen Vielfalt ihrer Schule profitieren können. Entstehen Freundschaften über ethnische Grenzen hinweg, fühlen sich Schüler sicherer, berichten sie im Fachblatt Child Development.

Anzeige

In einer Untersuchung zeigte sich, dass sich Schüler, die mit Kindern aus anderen kulturellen Gruppen befreundet waren, als weniger verletzlich und angreifbar empfanden. Sie fühlten sich weniger einsam, wurden von ihren Schulkameraden weniger schikaniert und fühlten sich insgesamt sicherer in der Schule. Freundschaften über ethnische Grenzen hinweg kamen in Klassen mit besonders vielen verschiedenen Gruppierungen eher vor, berichten die Forscher aus den USA und den Niederlanden.

Die Wissenschaftler hatten Sechstklässler – über 500 Latinos und knapp 400 Kinder afroamerikanischer Herkunft – aus zehn US-amerikanischen Mittelschulen ärmerer städtischer Bezirke betrachtet. Typisch für diese Schulen ist die Vielfalt an ethnischen Gruppierungen.

Frühere Forschungsergebnisse der Wissenschaftler hatten gezeigt, dass eine größere ethnische Vielfalt in einer Klasse mit einer geringeren Angreifbarkeit einherging. Dies hänge zum einen vermutlich mit der größeren Zahl an unterschiedlichen Gruppen zusammen, zum anderen damit, dass diese Gruppen eine ähnliche Größe haben, so die Annahme der Wissenschaftler. Das bedeutet, dass keine einzelne Gruppe zahlenmäßig eine Klasse dominiert.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Pendeln: Umsteigen begünstigt Infekte

Wer oft mit Bus und Bahn unterwegs ist, steckt sich schneller mit Viren an.

Auch Blinzeln trägt zum Gespräch bei

Dabei geht es nicht ums Augenklimpern, sondern um subtilere Signale.

Nachbarschaft steuert unser Essverhalten

Wie gesund wir uns ernähren, hängt offenbar von der Gegend ab, in der wir leben.

Dieser Stuhl beugt Rückenschmerzen vor

Ein spezieller Stuhl motiviert seinen Besitzer dazu, regelmäßig die Sitzposition zu ändern.

Nach Feierabend nicht zurückziehen

Für die Erholung ist es offenbar besser, sich aufzuraffen und noch etwas zu unternehmen.

Rauchen: Wer dreht, hört seltener auf

Raucher, die ihre Zigaretten selbst drehen, sind weniger motiviert, damit aufzuhören.

Lange Ehe: Weniger Streit, mehr Humor

Paare, die schon lange verheiratet sind, überwinden Konflikte eher mit Humor.

Partnerschaft beeinflusst die Fitness

Frisch verliebt oder gerade getrennt: Beides wirkt sich auf die körperliche Aktivität aus.

Lego-Kopf verschluckt, was nun?

Forscher haben das in einem Selbstversuch getestet.

Keime: Können Brillen krank machen?

Brillen sind oft mit potenziell krankmachenden Bakterien besiedelt.

Superhelden machen uns hilfsbereiter

Schon der Anblick eines Superhelden motiviert uns dazu, anderen zu helfen.

Frauen sind zäher als gedacht

Entgegen vieler Vorurteile zeigt eine neue Studie: Frauen sind körperlich ebenso belastbar wie Männer.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen