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Hände beim Spielen auf rotlackierter Akustikgitarre

Nach einem Sportunfall mit Gehirnerschütterung entwickelte der junge US-Amerikaner Lachlan Connors plötzlich musikalisches Talent.
© eszter71 - Fotolia

Fr. 29. November 2013

Unfall macht Jungen zum Musik-Genie

Kaum zu glauben: Nach einem Sturz auf den Kopf durfte ein US-amerikanischer Teenager zwar nicht mehr seinem Lieblingssport, Lacrosse, nachgehen. Dafür machte der Unfall Lachlan Connors offenbar zu einem Musik-Genie, wie der US-Fernsehsender CBS Denver kürzlich berichtete.

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Gewünscht hatte er sich das nicht. Eigentlich träumte der Teenager von einer Profi-Karriere als Lacrosse-Spieler. Doch mehrere Gehirnerschütterungen beim Sport machten diesem Traum ein Ende. Stattdessen bescherten sie ihm einen mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt, epileptische Anfälle – und offenbar auch ein außergewöhnliches Talent für Musik. Vor seinem Unfall sei der Junge extrem unmusikalisch gewesen, erzählte seine Mutter dem Sender. "Er hatte überhaupt kein Talent." Mittlerweile spielt Connors bis zu 13 verschiedene Instrumente, darunter Klavier, Gitarre, Mandoline, Ukulele, Akkordeon, Karimba und Dudelsack, und das nur nach dem Gehör.

Auf Nachfrage von CBS Denver vermutet Connors, dass die erstaunliche Wandlung durch neue Verknüpfungen in seinem Gehirn verursacht wurde. Tatsächlich glaubt auch sein Arzt, dass die neuen Fähigkeiten auf Veränderungen im Gehirn zurückgehen. Es sei nur eine Theorie, doch könnte es sein, dass Connors musikalisches Talent bereits unterschwellig im Gehirn vorhanden gewesen sei und durch neue Verknüpfungen der Nervenzellen nach dem Unfall aufgedeckt wurde, sagte er dem Sender.

HH

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