Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Fernseh-Sport macht fit

Aktuelles

Mann mit Fanschal und Bierflasche auf dem Sofa.

Ein passionierter Sofasportler ...
© Sergey Peterman - Fotolia

Fr. 06. Dezember 2013

Fernseh-Sport macht fit

Wer sich bisher immer gefragt hat, welchen Zweck wohl eine Helmkamera beim Skifahren hat und wer sich das Ganze nachher anschauen soll, könnte jetzt aufhorchen. Denn um die Fitness zu steigern, reicht es bereits, den Sport aus der Perspektive des Sportlers auf Leinwand oder Bildschirm anzuschauen.

Anzeige

Paradiesisch: Man muss noch nicht einmal den Hintern aus den Sofakissen stemmen, um fit zu werden, wenn man australischen Forschern glaubt. Zwar wirkt der Sofasport nicht in gleichem Maße wie "richtiger" Sport – ein wenig aber offenbar doch. Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass das Sportgucken sowohl die Herzfrequenz als auch die Atmung beschleunigt und die Durchblutung der Haut erhöht. Gesteuert wird dies beim Sport über das sogenannte sympathische Nervensystem. Selbst die Aktivität der sympathischen Nervenfasern in der Muskulatur stieg an. Demnach hat nicht nur körperliche Aktivität, sondern auch das Zuschauen einen stimulierenden Effekt. Der Blutdruck blieb hingegen unbeeinflusst.

In ihrer zugegebenermaßen kleinen Studie hatten die Forscher neun Studienteilnehmer einen Film anschauen lassen. In diesem erlebten die Testpersonen einen Lauf aus Sicht des Läufers mit. Dies sei ein Unterschied zu früheren Studien, in denen Testpersonen einem Sportler quasi von außen zugeschaut hätten, schreiben die Forscher im Fachblatt Frontiers of Neuroscience. Ein Standbild auf dem Fernseher hatte dagegen keinen nennenswerten Effekt auf die Teilnehmer.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Fußball-WM: Mit Musik zum Sieg

Die richtige Musik vor einem Spiel könnte einer Mannschaft zum Sieg verhelfen.

Fruchtbarkeit: Was Männer tun können

Übergewicht, vor allem dicke Oberschenkel, sind bei einem Kinderwunsch nicht hilfreich.

Sind die Weltmeister zu satt?

Die Neurobiologie könnte die schwache Leistung der deutschen Mannschaft gegen Mexiko erklären.

Haben alle Fußballer O-Beine?

Die Neigung zu krummen Beinen gehört offenbar zum Berufsrisiko.

Bittergurken senken den Blutzucker

Je höher der Blutzucker ist, desto günstiger ist der Effekt des Naturprodukts.

Religion: Der Glaube verlängert das Leben

Eine Todesanzeigen-Analyse zeigt: Wer einer Religion angehört, lebt länger.

Krähenfüße lassen Gefühle echt wirken

Kleine Falten um die Augen wirken sich darauf aus, wie wir Gefühle bei anderen Menschen einstufen.

Honig bei verschluckter Knopfzelle

Das süße Hausmittel könnte helfen, Komplikationen zu verhindern.

Handy-Regeln sorgen nicht für gute Noten

Klare Regeln für den Medienkonsum könnten sogar kontraproduktiv sein.

Kleidung: Kittel macht Ärzte kompetent

Für Patienten spielt es offenbar eine große Rolle, was Ärzte tragen.

Darmgeräusche geben Hinweis auf Reizdarm

Die Krankheit könnte sich offenbar ganz einfach diagnostizieren lassen.

Wovor wir uns am meisten ekeln

Forscher haben 6 Dinge identifiziert, die bei uns besonders großen Ekel hervorrufen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen