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Zwei Mädchen mit Chips sehen fern.

Fernsehen als Figurkiller: Schuld sind wohl die Chips.
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Do. 26. Dezember 2013

BMI: Fernsehen macht dicker als Videospielen

Einen großen Teil seiner Freizeit vor einem Bildschirm zu hocken, ist immer gleich ungesund, könnte man meinen - egal ob man dabei fernsieht, ein Computerspiel spielt oder eine DVD anschaut. Dass es diesbezüglich aber durchaus Unterschiede gibt, haben jetzt US-amerikanische Forscher festgestellt.

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Die Studie zeigte, dass jede Stunde mehr, die Kinder und Jugendliche pro Tag mit Fernsehen verbrachten, mit einem um fast zehn Prozent höheren Body Mass Index (BMI) in Zusammenhang stand. Werden neben dem Fernsehen auch andere "Bildschirmbeschäftigungen" wie DVDs schauen oder Videospielen eingerechnet, fiel der BMI-Zuwachs weniger stark aus: 7 Prozent bei Mädchen und fünf Prozent bei Jungen. Das spricht für das Fernsehen als größten Gewichtstreiber. Die Forscher hatten für ihre Arbeit Daten einer Langzeitstudie analysiert, in deren Verlauf mehr als 7.700 Kinder und Jugendliche alle zwei Jahre zu ihren Bildschirm-Gewohnheiten befragt worden waren. Die Jungen und Mädchen waren zu Beginn der Studie zwischen neun und 16 Jahre alt.

Die Forscher vermuten, dass der Gewichtseffekt des Fernsehens vor allem mit der Werbung rund ums Essen und Trinken zusammenhängt. Im Fernsehen träfen Jugendliche am konstantesten auf Werbung für Lebensmittel, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Pediatrics. Noch dazu haben sie beim Fernsehen beide Hände frei, um nach Knabberzeug zu greifen, was bei Videospielen kaum geht. Dass bei Mädchen die Zeit, die mit elektronischen Spielen, DVDs und Videos verbracht wird stärker auf die Figur schlägt, könne damit zusammenhängen, dass ihrer Ernährung durch solche Werbemaßnahmen negativ beeinflusst und unaufmerksames Essen gefördert werde, so die Wissenschaftler. Dementsprechend lautet ihr Rat an Jugendliche, speziell jene, die mit Übergewicht zu kämpfen haben, generell weniger Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen.

HH

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