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Frontalfoto Frau hält sich Scheiben von Gurke, Radieschen und dunkle Traube als

Ein gewisses Maß an psychischer Auffälligkeit scheint für den Beruf des Komikers von Nutzen zu sein, sagen Forscher aus Oxford.
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Mo. 20. Januar 2014

Komiker: Ein bisschen "gaga" muss sein

Von wegen "voll normal": Dass Komiker wie Otto Waalkes, Tom Gerhardt oder Mario Barth einen "an der Waffel" haben, mag sich so mancher schon gedacht haben. Ob das Vorurteil stimmt, dass witzige Zeitgenossen psychisch auffälliger als Otto Normalverbraucher sind, wollten britische Forscher nun genau wissen – mit wenig überraschendem Ergebnis.

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Wie viele andere kreative Menschen, haben Comedians, wie die Spaßmacher heute meist genannt werden, ein hohes Maß an psychotischen Persönlichkeitsmerkmalen. Das schreiben Wissenschaftler von der Universität Oxford im Fachblatt British Journal of Psychiatry. Sie hatten mehr als 500 Komiker, 350 Schauspieler und über 800 Kontrollpersonen aus nicht kreativen Berufen einen Fragebogen ausfüllen lassen. Darin wurde die Ausprägung von vier Charaktereigenschaften überprüft:

  • der Glaube an übersinnliche Dinge wie Telepathie oder Spuk,
  • Konzentrationsprobleme und leichte Ablenkbarkeit,
  • Introvertiertheit und Probleme bei persönlichen Bindungen,
  • Neigung zur Impulsivität und unsozialem Verhalten.

Die Schauspieler waren alles andere als introvertiert und lagen in drei Bereichen über der Norm. Die Komiker punkteten jedoch in allen vier Bereichen deutlich über den Werten der Durchschnittsbevölkerung. Besonders überraschend fanden die Forscher, dass die Comedians sowohl introvertiert waren als auch extrovertierte Impulsivität zeigten. Diese ungewöhnliche Persönlichkeitsstruktur halten die Forscher für den Schlüssel, um ein unterhaltsamer Komiker zu werden.

RF

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