Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Fettgehalt von Essen lässt sich erschnüffeln

Aktuelles

Nahaufnahme Gesicht einer jungen Frau, die an einem Stück Pizza schnuppert

"Hmmm, wie das duftet." Nicht nur Wohlgerüche erkennt der menschliche Geruchssinn. Auch den Fettgehalt von Essen kann er erschnüffeln.
© Africa Studio - Fotolia

Fr. 24. Januar 2014

Der Fettgehalt von Essen lässt sich erschnüffeln

Der menschliche Geruchssinn kann mehr als man denkt. Mit ihm lässt sich sogar der Fettgehalt in Lebensmitteln erschnüffeln, wie US-amerikanische Geruchsforscher jetzt am Beispiel von Milch zeigen konnten. Ob man so allerdings auch Fettfallen in der Kantine aufspüren kann, bleibt fraglich.

Anzeige

Die Forscher vom Monell-Center in den USA hatten Versuchsteilnehmer mit verbundenen Augen an jeweils drei Fläschchen mit Milch riechen lassen. Dabei enthielt immer eines der Fläschchen Milch mit einem anderen Fettanteil als die zwei anderen. Aufgabe der Testpersonen war es, herauszufinden, welche Probe sich von den anderen unterschied.

Das Ergebnis: In allen Experimenten konnten die Versuchsteilnehmer verschiedene Fettgehalte der Milch am Geruch ermitteln. Und das unabhängig davon, ob es normal- oder übergewichtige Personen, US-Amerikaner oder Niederländer, die mehr Milch konsumieren, waren, die an der Milch geschnuppert hatten. Dass der menschliche Geruchssinn dazu in der Lage ist, darauf hatten auch schon frühere Studien hingewiesen. In ihnen hatten Testpersonen dank einer feinen Nase größere Mengen an purem Fett in Form von Fettsäuren aufspüren können.

Dass Menschen verschiedene Fettgehalte von Nahrungsmitteln mit der Nase erschnüffeln können, habe aus evolutionärer Sicht wahrscheinlich eine wichtige Rolle gespielt, glaubt der beteiligte Hirnforscher Dr. Johan Lundström. Als Nahrungsmittel mit dem dichtesten Kaloriengehalt sei Fett über den größten Zeitraum der Menschheitsgeschichte eine gefragte Energiequelle gewesen.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Mit Zauberpilzen gegen Depressionen

Ein kleine Studie deutet eine Wirkung an, die Patienten nützen könnte.

Leidenschaft als Strategie in der Liebe

Warum US-Amerikaner ihrem Partner gegenüber leidenschaftlicher sind als Ostasiaten.

Hausarbeit beeinflusst die Gesundheit

Ältere Männer arbeiten deutlich weniger im Haushalt als Frauen - mit Folgen für die Gesundheit.

Geschäftsreisen belasten die Psyche

Wer häufig beruflich verreist, hat ein höheres Risiko für Depressionen und Angststörungen.

Mit Wirkstoff-Pflaster zum Wunschgewicht?

Ein spezielles Pflaster mit Mikronadeln könnte die Fettverbrennung ankurbeln.

Warum Frauen schneller frieren

Dass Frauen bei kalten Temperaturen eher frösteln als Männer, ist kein Vorurteil.

Gestresst? Wie das Shirt des Partners hilft

Der Geruch des Shirts eines geliebten Menschen reduziert offenbar Stress und Anspannung.

Lieber Schoko oder doch den Apfel?

Warum der Mensch sich so gern für das falsche Lebensmittel entscheidet.

Jünger aussehen dank Gesichtstraining

Ganz ohne OP: 32 verschiedene Übungen machen das Gesicht deutlich jugendlicher.

Blaubeeren verbessern Strahlentherapie

Extrakte aus der Frucht zeigten Erfolge bei Krebszellen vom Gebärmutterhals.

Den Stoffwechsel trainieren

Reagiert der Körper flexibel auf Fette und Kohlenhydrate, hält das gesund.

Sekt: Prickeln liefert Hinweis auf Qualität

Anhand der Prickel-Geräusche lässt sich offenbar die Qualität eines Schaumweins beurteilen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen