Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Liebe: Amors Pfeil trifft Herz und Hirn

Aktuelles

Zufriedenes Seniorenpaar am Rand eines Schwimmbadbeckens

Verliebt zu sein, ist keine Frage des Alters.
© detailblick - Fotolia

Fr. 14. Februar 2014

Liebe: Amors Pfeil trifft Herz und Hirn

Der Valentinstag wird von vielen als Tag der Liebe gefeiert. Was genau aber passiert mit uns, wenn Amors Pfeil trifft? Diese Frage beantworten Wissenschaftler der Loyola Universität in Chicago, USA.

Anzeige

"Beim Verlieben setzt unser Körper eine Flut von Wohlfühlstoffen frei. Dieses innere Liebeselixier ist mit dafür verantwortlich, dass sich die Wangen röten, die Handflächen zu schwitzen beginnen und das Herz rast", sagt Professor Pat Mumby von der Loyola Universität. Zu den Substanzen, die im Blut von Verliebten in größeren Mengen zirkulieren, zählen Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin. Dopamin mache euphorisch, während sich Adrenalin und Noradrenalin auf den Herzschlag und die Unruhe, die mit ersten Liebesgefühlen einhergehen, auswirken, erläutert Mumby. Gehirnscans zeigten zudem, dass durch das Verlieben bestimmte Gehirnregionen stärker durchblutet werden, die zum Lustzentrum gehören. Zusammen mit einem niedrigeren Serotonin-Spiegel, wie er auch bei Zwangsstörungen anzutreffen sei, könnte dies vielleicht erklären, warum sich die Gedanken von Verliebten fast ausschließlich um den neuen Partner drehen, so Mumbys Kollegin Mary Lynn.

Die Ärzte beschreiben drei Phasen der Liebe: Begierde, Anziehung und Verbundenheit. Während die erste Phase, in der das Verlangen vorherrschend ist, vor allem von Hormonen bestimmt werden, werde in der Phase der Anziehung das Lustzentrum des Gehirns besonders gut durchblutet. Dies sei auch die Phase, in der frisch Verliebte übermäßig auf den Partner fixiert seien, so die Wissenschaftler. Dies alles legt sich jedoch nach einiger Zeit. Dann übernehmen andere Botenstoffe wie Vasopressin und Oxytocin eine wichtigere Rolle. Diese tragen dazu bei, dass sich Paare in einer Beziehung wohl und geborgen fühlen und die Partnerschaft lange hält.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Tattoos helfen bei der Diagnose

Diagnose-Tattoos könnten dazu beitragen, Stoffwechselveränderungen frühzeitig zu entdecken.

Einkäufe verraten die Persönlichkeit

Introvertiert oder materialistisch? Die Kreditkarte weiß es.

Neues Superfood: So gesund sind Insekten

Im Handel erhältliche essbare Insekten enthalten viele Antioxidantien.

Frühgeborene haben seltener Beziehungen

Der Zeitpunkt der Geburt hat offenbar Einfluss auf das Liebesleben im Erwachsenenalter.

Autounfall für Frauen riskanter

Trotz Sicherheitsgurt haben Frauen ein größeres Risiko für schwere Verletzungen.

Warum Sex mit dem Alter abnimmt

Gesundheitliche Probleme sind nicht der einzige Grund, wie eine Umfrage zeigt.

Auch Haustiere können Blut spenden

Die meisten Tierbesitzer wissen nicht, dass auch Hunde und Katzen Blut spenden können.

Studenten nehmen im ersten Jahr an der Uni zu

Mehr Fast Food und Alkohol: Im ersten Studienjahr steigt der BMI oft an.

Warum Mücken auf Menschen fliegen

Forscher haben untersucht, warum viele Mücken fast ausschließlich Menschen stechen.

Antibiotika schwächen die Virenabwehr

Grippeviren haben ein leichtes Spiel, wenn Patienten zuvor Antibiotika eingenommen haben.

Ein Bakterium senkt das Herz-Risiko

Ein Darmbakterium hemmt den Anstieg mehrerer Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Nahtoderfahrungen häufiger als gedacht

Einer von zehn Personen berichtet von Erfahrungen an der Grenze zwischen Leben und Tod.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen