Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Per Facebook kann man sich anstecken

Aktuelles

Junges, attraktives Paar, auf weißem Teppich liegend, schaut vergnügt in einen Laptop

Positive Gefühle verbreiten sich über soziale Netzwerke besser als negative Gedanken.
© gpointstudio - Fotolia

Do. 13. März 2014

Gefühle: Per Facebook kann man sich anstecken

Kann man sich über soziale Netzwerke wie Facebook mit Gefühlen anstecken? Ja, sagen US-amerikanischen Forscher. Positive Nachrichten erzeugen demnach noch mehr positive Nachrichten, negative Posts verstärken dagegen den negativen Trend, wobei der positive Einfluss überwiegt.

Anzeige

Die Wissenschaftler hatten für ihre Studie einen einfachen Faktor gewählt, der die Stimmung beeinflusst: Regen. Regnete es, verschlechterte sich die Laune in den geposteten Beiträgen. Negative Nachrichten nahmen um 1,16 Prozent zu, positive wurden um 1,19 Prozent unterdrückt, berichten die Forscher in der Online-Fachzeitschrift PLOS ONE. Dies seien zwar nur geringe Veränderungen, schreiben die Forscher, doch es zeigte sich, dass sich die schlechtere Stimmung derer, die im Regen saßen, auf ihre Freunde in Städten mit schönerem Wetter übertrug. Jede zusätzliche negative Nachricht zog 1,29-mal mehr negative Reaktionen bei diesen Freunden nach sich. Jede positive Mitteilung führte dagegen zu 1,75-mal mehr positiven Posts der Freunde. Dies könnte spürbare Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Durch Gefühle, die sich über soziale Netzwerke weiter fortpflanzen, könnten ganze Gruppen von glücklichen und schlecht gelaunten Menschen entstehen, glauben die Forscher.

Um sicher zu gehen, dass nicht das Regenwetter selbst bei den Lesern einer Nachricht für schlechte Stimmung sorgte, konzentrierten sich die Wissenschaftler auf Freunde in Städten mit besserem Wetter. Außerdem entfernten sie alle Nachrichten, in denen das Wetter thematisiert wurde. Den emotionalen Inhalt der Facebook-Mitteilungen überprüften die Forscher mithilfe eines Computerprogramms, das die anonymen Texte analysierte. Diese stammten aus 100 US-amerikanischen Städten und waren in einem Zeitraum von über vier Jahren gepostet worden.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Schweizer-Käse-Knochen entdeckt

Der Knochen könnte mit zunehmenden Alter für Rückenbeschwerden sorgen.

Spätere Wechseljahre durch mehr Sex?

Frauen, die häufig Sex haben, kommen offenbar später in die Menopause.

Keime in der Waschmaschine

Besonders in einem Bereich der Maschine sammeln sich viele Bakterien.

Schlafapnoe: weniger Zungenfett, mehr Luft

Gezieltes Abnehmen hilft Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe.

Grüner Tee verlängert das Leben

Besonders deutlich ist der Effekt bei langjährigen Teetrinkern.

Körpertemperatur sinkt seit Jahrzehnten

Der Grund dafür liegt offenbar nicht in abweichenden Messmethoden.

Magenspiegelung mit Kamera-Kapsel?

Durch eine neue Erfindung könnte die Untersuchung künftig auch beim Hausarzt möglich sein.

Mit Ultraschall gegen Alzheimer?

Mit einer neuen Methode lässt sich die Gedächtnisleistung offenbar wieder verbessern.

Selbstloses Verhalten lindert Schmerzen

Verschiedene Experimente zeigen, dass Altruismus das Schmerzempfinden senkt.

Sport schützt die graue Hirnsubstanz

Ausdauersport hat eine besonders positive Wirkung auf die Hirngesundheit.

Vollmilch macht Kinder nicht dick

Forscher haben untersucht, wie sich Vollmilch und fettarme Milch auf das Gewicht auswirken.

Weihnachtsbäume nachhaltig recyceln

Aus Tannennadeln könnte sich beispielsweise Wandfarbe herstellen lassen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen