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Zwei gestylte Frauen unter der Markise eines Cafés, eine am Tisch sitzend, eine stehend; sie  hält die Hand in den Regen

Regnet es etwa? Das gibt gleich einen Punktabzug in der Restaurantbewertung.
© Kaponia Aliaksei - Fotolia

Fr. 04. April 2014

Schlechtes Wetter verhagelt Restaurantkritik

Da kann die Soße an den Spaghetti noch so erlesen sein: Bekommt man sie an einem Regentag serviert, kann dies den Gesamteindruck des Restaurants ruinieren. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher, die Restaurantkritiken genau unter die Lupe genommen haben.

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"Viele Menschen bezeichnen sich gern als Feinschmecker, aber letztlich sind wir alle Wetter-Menschen, ob wir es merken oder nicht", sagt Saeideh Bakhshi vom Georgia Institute of Technology in Atlanta. Die Wissenschaft habe gezeigt, dass sich das Wetter auf die Stimmung auswirke, so dass gutes Wetter zu einer guten Beurteilung führen könne, ein Regentag dagegen zu einer miserablen. Dies spiegelte sich auch in den Studienergebnissen wider: Bewertungen, die an Tagen mit Regen oder Schnee sowie an besonders kalten oder heißen Tagen verfasst wurden, fielen schlechter aus als Bewertungen an schönen Tagen.

Die Wissenschaftler hatten 1,1 Million Online-Bewertungen von 840.000 Restaurants in mehr als 32.000 US-amerikanischen Städten aus zehn Jahren ausgewertet. Die meisten Beurteilungen wurden während des Sommers geschrieben, wobei die Hitzemonate Juli und August aus Sicht von Restaurantbesitzern die zwei schwärzesten Monate im Jahr waren. Der beste Monat, um gute Kritiken einzuheimsen, war dagegen der November, wie die Forscher berichten. Neben dem Wetter spielten aber auch demographische Faktoren wie die Vielfalt einer Umgebung, Ausbildungsstand und Bevölkerungsdichte eine Rolle für die Zahl der Restaurant-Kritiken und wie Restaurants bewertet wurden.

HH

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