Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses PC-Software altert Gesichter realistisch

Aktuelles

Alterungsprozess von 3 bis 100 anhand des Portraitfotos eines Mannes

Wie wird ein Kind wohl als Erwachsener aussehen? Ein neues PC-Programm kann das berechnen. Das Foto ganz links zeigt ein Kind, wie es jetzt aussieht. Die anderen Bilder sind Projektionen des Programms auf zukünftige Lebensabschnitte.
© U of Washington

Fr. 11. April 2014

Blick in die Zukunft: Software lässt Gesichter realistisch altern

Wie wird mein Kind einmal aussehen, wenn es 40, 50, 60 Jahre alt ist? Diese Frage können US-amerikanische Wissenschaftler mithilfe einer neu entwickelten Computer-Software jetzt im Handumdrehen beantworten.

Anzeige

Anhand eines Fotos verändert die von Forschern der University of Washington ausgetüftelte Software das Gesicht eines jungen Kindes automatisch so, wie es sich im Laufe seines Lebens vermutlich verändern würde. Gerade bei sehr jungen Kindern sei dies besonders schwer, schreiben die Wissenschaftler. Hindernisse seien zudem große Lichtunterschiede oder Schatten in den Bildern, oder wenn die Kinder lustige Grimassen schneiden. Das Computerprogramm sei den Forschern zufolge jedoch in der Lage, dies auszubügeln. Trotz solcher Erschwernisse funktioniere die Methode erstaunlich gut, schreiben die Wissenschaftler.

Die Software nutz dabei den Durchschnitt von Tausenden von Gesichtern gleichen Alters und gleichen Geschlechts, errechnet dann wie sich Gesichter-Gruppen im Verlauf des Älterwerdens voneinander unterscheiden und wendet diese Veränderungen auf ein neues Gesicht an, erläutern die Entwickler der Software. Um zu prüfen, wie gut die Software funktioniert, testeten die Forscher veränderte Bilder von 82 Personen gegenüber tatsächlich aufgenommenen Fotos der Personen, die im Verlauf von Jahren aufgenommen worden waren. Neutrale Testteilnehmer, die unterscheiden sollten, welches der Bilder die real gealterte Person zeigte, tippten etwa genauso häufig auf das vom Computer errechnete Bild wie auf das echte Foto.

Besonders wenn es um die Suche nach vermissten Kindern gehe, könnte sich die neue Software als hilfreich erweisen, hoffen die Forscher. Zum einen nehme es häufig viel Zeit in Anspruch, das Bild eines Kindes, wie es Jahre später aussehen würde, zu zeichnen oder mit dem Computer zu erstellen. Zum anderen sei das Erstellen eines solchen Bildes besonders bei Kindern unter fünf Jahren oft schwierig, wenn die Gesichtszüge noch viel Babyhaftes haben.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Beeinflussen Allergien die Psyche?

Allergiker haben offenbar ein höheres Risiko für psychische Krankheiten.

Wie Bakterien die Leber schützen

Probiotika sind in der Lage, Gefahren für das lebenswichtige Entgiftungsorgan zu entschärfen.

Publikum hilft, die Leistung zu steigern

Durch Zuschauer erhöht sich der Anreiz, sich noch mehr anzustrengen.

Künstlicher Leberfleck warnt vor Krebs

Ein neues Implantat ist dazu in der Lage, die 4 häufigsten Krebsarten sehr früh zu erkennen.

Wer als Teenie kocht, isst später gesünder

Es zahlt sich aus, schon in jungen Jahren kochen zu lernen.

Bluthochdruck: Musik unterstützt Therapie

Musik zu hören, intensiviert die Wirkung von blutdrucksenkenden Medikamenten.

Studie zeigt: Lächeln wirkt cool

Keine Emotionen zu zeigen, wirkt dagegen eher unfreundlich und kühl.

Männer sind genauso eitel wie Frauen

Eine Umfrage zeigt: Jeder Zweite würde ohne Styling nie das Haus verlassen.

Frühaufsteher leben länger als Nachteulen

Ständig gegen die eigene innere Uhr zu leben, macht offenbar krank.

Live-Musik gleicht Hirnwellen an

Hört eine Gruppe von Menschen Live-Musik, synchronisieren sich ihre Hirnwellen.

Augenbrauen helfen, Gefühle zu deuten

Das könnte für das Überleben der Menschheit eine wichtige Rolle gespielt haben.

Schlaganfall durch gebrochenes Herz?

Das Broken-Heart-Syndrom erhöht das Risiko für einen Schlaganfall.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Anzeige

Signia geht im April auf Innovationstour

ABDAUnglaublich, was ein Hörgerät heute alles kann. Nicht mehr nur Medizinprodukt, sondern kleines Technikwunder. Erleben Sie die Innovationen rund um das Thema Hören im April live in Ihrer Stadt.

Lesen Sie hier mehr!

Anzeige

Service

Zum NAI-Gewinnspiel Zum NAI-Portal

Themenspecial: Besser hören

Frau mit Hut im GrünenIm Themenspecial Besser hören nennt aponet.de die besten Tipps und viel Wissenswertes, wie sich Tinnitus und Hörschäden vermeiden lassen und wie man ein schlechtes Gehör ausgleichen kann.

Alle weiteren Specials in der Übersicht finden Sie hier.

Wissen

Arzneimitteldatenbank

Informationen zu Arzneimitteln, Beschwerden oder Wirkstoffen.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen