Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Wer sich aufregt, flucht besser

Aktuelles

Rothaarige Frau mittleren Alters, die in einen roten Telefonhörer schreit.

"S*h3!&***rr#r@r!!!": Wer sich aufregt, flucht besser.
© Robert Kneschke - Fotolia

Fr. 09. Mai 2014

Wer sich aufregt, flucht besser

Fluchen wie ein Bierkutscher geht besonders gut, wenn einen etwas in Rage bringt. Je größer die Aufregung, umso größer der Wortschatz, der hier zu Anwendung kommt, wie britische Psychologen jetzt herausfanden.

Anzeige

"S*h3!&***rr#r@r!!!": Dass einem ein Fluch über die Lippen rutscht, passiert im Alltag häufig – ob mit deftigen Kraftausdrücken, einer abgeschwächten Form wie "Mist" oder einem harmlosen Wortplatzhalter. Blumiger und breiter gefächert wird das Fluchen offenbar, wenn die emotionale Grundlage dazu passt. Wer sich aufregt, flucht besser, berichten Wissenschaftler von der Keele Universität in Großbritannien. "Es ist noch immer unklar, warum genau Menschen fluchen", sagt Psychologin Amy Zile. Geht es darauf zurück, dass man sich nicht gut artikulieren kann, hat es mit einer geringeren Intelligenz zu tun, oder ist es vielmehr eine Form, mit der wir unsere Gefühle ausdrücken? Sollte letzteres der Fall sein, so die Wissenschaftlerin, sei es wichtig, die dahintersteckenden Prozesse zu kennen, um menschliche Emotionen besser zu verstehen.

In der Studie der Psychologen zeigte sich, dass Testpersonen, die emotional erregter waren, das Fluchen besser beherrschten. Sie benutzten in einer Minute eine größere Zahl verschiedener Schimpfworte und unflätiger Ausdrücke. Dies unterstütze die Annahme, dass Fluchen ein emotionaler Ausdruck sei, so die Forscher, die ihre Ergebnisse auf einer Konferenz der British Psychological Society in Birmingham vorstellten. In einer früheren Studie hatten Wissenschaftler um Dr. Richard Stephens zudem zeigen können, dass Fluchen, auch wenn es gesellschaftlich nicht gut angesehen ist, auch seine positiven Seiten haben kann. So scheinen sich Schmerzen mit Fluchen besser ertragen zu lassen.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Obst und Gemüse als Medizin verschreiben?

Würden Krankenkassen gesunde Lebensmittel bezahlen, könnten sich viele Krankheiten verhindern lassen.

Finnland: Blutgruppe als Tattoo

Eine ungewöhnliche Kampagne will mehr junge Menschen zum Blutspenden motivieren.

Sorgt Schichtarbeit für Blasenprobleme?

Wer nachts arbeitet, leidet offenbar häufiger unter einer überaktiven Blase.

Ein Knie mit Arthrose "knackt" anders

Eine Schalldiagnose könnte Knorpelschäden im Gelenk früher erkennen.

Mittagsschlaf senkt den Blutdruck

Ein Nickerchen hat eine ähnliche Wirkungen wie das Reduzieren von Salz oder Alkohol.

Helfen Stehpulte gegen Übergewicht?

Forscher sind zu einem ernüchternden Ergebnis gekommen.

Pilze erhalten die geistigen Fähigkeiten

Das ist offenbar auf einen Bestandteil zurückzuführen, der in vielen Pilzsorten steckt.

Mit Heuschnupfen am Steuer?

Eine Allergie kann die Fahrtüchtigkeit ebenso beeinflussen wie Alkohol.

Wie teuer nächtliche Toilettengänge sind

Wer nachts häufig zur Toilette muss, sorgt für wirtschaftliche Einbußen.

Frühstücken schützt das Herz

Eine energiereiche Mahlzeit am Morgen könnte uns vor Herzinfarkt und Schlaganfall bewahren.

Telefongespräche fördern das Stillen

Telefonate unter Müttern führen offenbar dazu, dass Babys eher gestillt werden.

Spermienqualität nimmt seit Jahren ab

Forscher führen das auf Chemikalien zurück, die im Alltag oft zu finden sind.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen