Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Cool-Sein zahlt sich nicht aus

Aktuelles

Cooler Junge, ca. 12, schwarze Lederjacke, weißes Shirt, Basecap umgekehrt auf blonden Haaren, cooler Blick, Hände an den Revers

"Coole Sau": Schon die ganz jungen Teens wissen, wie man lässig 'rüberkommt.
© Patryssia - Fotolia

Do. 12. Juni 2014

Teenager: Cool-Sein zahlt sich nicht aus

In Filmen werden coole Teenager oft idealisiert. Beispiele reichen von klassischen Filmen wie "… denn sie wissen nicht, was sie tun" mit James Dean bis hin zu neueren Produktionen wie der US-Komödie "Girls Club – Vorsicht bissig!". Doch hat das Cool-Sein auch eine Schattenseite, wie US-Psychologen jetzt nachweisen konnten.

Anzeige

Teenager, die in ihrer frühen Jugend versuchten, älter zu wirken und besonders cool zu sein, hatten als junge Erwachsene mit mehr Problemen zu kämpfen als ihre "un-coolen" Altersgenossen. Zu diesem Ergebnis kommen US-Psychologen von der University of Virginia zum Abschluss einer zehn Jahre andauernden Studie mit mehr als 180 Jugendlichen.

Teenager, die schon sehr früh eine romantische Beziehung eingingen, sich durch kleinere kriminelle Handlungen hervortaten oder großen Wert darauf legten, mit attraktiven Gleichaltrigen herumzuhängen, waren mit 13 Jahren aus Sicht ihrer Altersgenossen beliebt. Doch verschwand diese positive Einschätzung mit der Zeit und machte einer anderen Platz, wie die Forscher in der Fachzeitschrift Child Development beschreiben. Mit 22 Jahren stuften Gleichaltrige die vormals besonders coolen oder frühreifen Teenager nicht nur im Hinblick auf soziale Beziehungen als weniger kompetent ein. Außerdem hatten die ehemals Coolen als junge Erwachsene deutlich mehr Probleme mit Alkohol und Drogen und gingen häufiger kriminellen Tätigkeiten nach.

"Es scheint so zu sein, dass Verhaltensweisen, die bei Teenagern als cool gelten, in jungen Jahren zur Beliebtheit der Jugendlichen beitragen", sagt der Psychologe, Professor Joseph P. Allen. "Doch offenbar mussten diese Teenager mit der Zeit zu immer extremeren Verhaltensweisen greifen, um für andere, zumindest für einen Teil der Gleichaltrigen, noch als cool zu gelten." Die Folge sind Probleme, die andere Jugendliche, die sich und Gleichaltrigen nichts beweisen mussten, nicht haben.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Länger leben dank Chili-Schärfe

Eine große US-Studie zeigt positive Gesundheitseffekte von Chili-Schoten.

Junge oder Mädchen? Blutdruck gibt Hinweis

Nicht nur ein Ultraschall gibt Aufschluss über das Geschlecht eines Babys.

Musizieren verbessert die Reaktion

Diese neue Erkenntnis könnte vor allem für ältere Menschen eine wichtige Rolle spielen.

Wetter ist nicht schuld an Schmerzen

Eine neue Studie widerlegt einen weit verbreiteten Mythos.

Vitamin-B12-Mangel wegputzen?

Eine spezielle Zahnpasta wirkt Nährstoffmangel bei Veganern entgegen.

Mineralwasser: Glas beeinflusst Geschmack

Ähnlich wie bei Wein bestimmt das Glas auch bei Wasser über das Aroma.

Krafttraining beugt Demenz vor

Von Muskelaufbau profitiert auch das Gehirn, wie eine neue Studie zeigt.

Pinguin-Gang bei Glatteis

Mit diesen Tipps kommen Sie auch bei Glatteis sicher zum Ziel.

Spinnenseide als Hightech-Verband

Englische Forscher bestücken künstliche Spinnenseide mit Wirkstoffen.

Löst Schweißen Parkinson aus?

Schweißer können Symptome entwickeln, die denen der Parkinson-Krankheit ähneln.

"Nachbar-Effekt" im Krankenhaus

Geht es einem Patienten schlechter, betrifft das die ganze Station.

Sekt-Geschmack auch durch Bläschen

Forscher erklären den Effekt der Bläschen in Sekt und Champagner.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen