Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses PC erkennt Gefühle der Nutzer

Aktuelles

Junge Frau schaut wütend auf PC-Tastatur und hackt darauf herum

"Grrr, dieser verd..... Kundendienst!" Ob man sich beim Schreiben einer E-Mail ärgert oder nicht - ein neues PC-Programm erkennt es.
© Piotr Marcinski - Fotolia

Fr. 22. August 2014

Computer erkennt Stimmungen der Nutzer

Forscher aus Bangladesch sind mit ihrer Forschung einem Computer, der die Gefühle des Nutzers erkennen kann, ein Stück näher gekommen. Mit ihrem neu entwickelten Programm lassen sich zumindest Freude und Ärger mit hoher Wahrscheinlichkeit korrekt vorhersagen.

Anzeige

Gemeinsam mit Kollegen hat der Wissenschaftler A.F.M. Nazmul Haque Nahin von der Islamic University of Technology (IUT) in Bangladesch ein Programm konzipiert, das die Art des Tippens und das Textmuster analysiert und darüber auf den emotionalen Zustand des Nutzers schließen kann. Nahin sieht in so einem Programm große Vorteile – egal, ob es um Spiele oder Lernprogramme geht: "Computer-Programme, die den emotionalen Zustand des Nutzers erkennen, könnten in vielen Bereichen besser sein als herkömmliche Programme."

Für die Entwicklung des Programms hatten die Forscher Freiwillige festgelegte und freie Texte tippen lassen. Dabei wurden sowohl Tipp-Eigenschaften, wie schnelle oder langsame Tippgeschwindigkeit oder die Benutzung der Rückwärtstaste, sowie Textmuster anhand von Wörter und Sätzen analysiert. Nach dem Schreiben der Texte machten die Studienteilnehmer Angaben zu ihrem emotionalen Zustand. Die Forscher erhielten so Daten zu Gefühlen wie Freude, Angst, Traurigkeit, Ärger, Abscheu, Scham und Schuld.

Durch die Kombination von Tipp- und Textmustern kam das Computerprogramm zu deutlich besseren Ergebnissen als wenn jedes für sich betrachtet wurde, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Behaviour & Information Technology. Insgesamt verbesserte sich die Genauigkeit in fünf der sieben Gefühlskategorien. Am besten ließen sich Freude mit einer Genauigkeit von 87 Prozent und Ärger mit 81 Prozent erkennen, so die Wissenschaftler.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Mit diesen Tricks fühlen Sie sich jünger

Zwei Strategien helfen dabei, sich jünger und gesünder zu fühlen.

Enge Unterwäsche schadet Samenqualität

Die Wahl der Unterwäsche könnte bei Männern Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben.

Wovor Allergien Kinder schützen könnten

Bei Kindern mit Allergien verläuft eine Blinddarmentzündung oft weniger schwer.

Herzinfarkt: Ärztin erhöht Überlebensrate

Zumindest gilt das für weibliche Patientinnen, wie eine Analyse nun zeigt.

Tierbaby: Anblick verdirbt Fleisch-Lust

Das gilt vor allem für Frauen, wie eine neue Studie zeigt.

Ehe schützt vor tödlichen Krankheiten

Der Familienstand wirkt sich auf das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle aus.

Kopfbälle schaden Frauen mehr

Frauen erleiden durch Kopfbälle eher ein Hirntrauma als Männer.

Sex-Blues: Wenn sich Männer distanzieren

Viele Männer fühlen sich nach dem Sex regelmäßig unzufrieden und möchten allein sein.

Gesünder essen dank Glutamat?

Der Geschmacksverstärker könnte zu einer gesünderen Essenswahl führen.

Warum Lesen kurzsichtig macht

Schuld daran ist offenbar der Kontrast von schwarzem Text auf weißem Grund.

Handy checken sorgt für schlechte Noten

Die Ablenkung durch Smartphones macht sich am Ende eines Semesters bemerkbar.

So viele enge Freunde können wir haben

Forscher haben untersucht, wie viele Beziehungen wir maximal pflegen können.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen