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Asiatin, weiße Bluse, hochgesteckte, schwarze Haare, betrachtet lächelnd eine Topfpflanze in weißem Topf auf ihrem weißen Schreibtisch, in der linken Hand Kaffeetasse, rechte Hand berührt Pflanze.

Etwas Grünes im Büro tut der Stimmung und dem Tatendrang gut.
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Mi. 03. September 2014

Pflanzenkraft: Produktiver arbeiten im grünen Büro

Kahle Büroräume mit aufgeräumten, leeren Tischen sind für produktives Arbeiten am besten, so lautet eine weit verbreitete Unternehmensphilosophie. Eine britische Studie widerlegt jetzt diese Annahme und ist ein Plädoyer, ja, auch für den Gummibaum.

Die weit verbreitete Überzeugung, dass weniger mehr ist, stimme in Bezug auf Büropflanzen nicht, so die Forscher. Der Studie zufolge sind Pflanzen, wie Kokospalmen, Birkenfeigen oder der klassische Gummibaum, nicht nur ein schöner Anblick. Sie verbessern auch die Lebensqualität der Menschen, die in einem solchen Büro arbeiten, und fördern deren Produktivität. Zu diesem Schluss kommt ein Team britischer Psychologen, die sich über zwei Monate hinweg mit der Produktivität und Zufriedenheit von Mitarbeitern zweier großer Firmenbüros in Großbritannien und den Niederlanden beschäftigt hatten.

Durch Pflanzen im Büro erhöhte sich die Arbeitsplatz-Zufriedenheit der Mitarbeiter deutlich. Sie hatten das Gefühl, konzentrierter zu arbeiten und empfanden die Luftqualität als besser. Gleichzeitig erhöhte sich die Produktivität um 15 Prozent, berichteten die Wissenschaftler. Dies bedeute, dass in diesem Fall weniger tatsächlich weniger bedeute, so Professor Alex Haslam von der University of Queensland‘s School of Psychology. Als Grund, warum sich Pflanzen so positiv auswirken, vermuten die Forscher, dass Pflanzen unbewusst dem Arbeitsengagement guttun, indem sich Personen körperlich, geistig und emotional mehr mit ihrer Arbeit verbunden fühlen. Aus früheren Studien sei zudem bekannt, dass Pflanzen psychologischen Stress mindern, die Aufmerksamkeitsspanne erhöhen und das Wohlbefinden verbessern können.

HH

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