Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Gleichberechtigung bringt mehr Erfolg

Aktuelles

Die deutsche Rodelstaffel der Olympischen Winterspiele 2014 mit Goldmedaillen.

Strahlende Gewinner: Die deutsche Rodelstaffel mit Natalie Geisenberger, Felix Loch, Tobias Wendl und Tobias Arlt (v.l.) holte bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi Gold.
© Sochi 2014 Winter Games

Do. 02. Oktober 2014

Mehr Gleichberechtigung - mehr Goldmedaillen

Nationen, in denen die Gleichberechtigung von Männern und Frauen großgeschrieben wird, sahnen bei Olympischen Spielen mehr Medaillen ab. Wie kanadische Forscher feststellten, stiegen sowohl Sportler als auch Sportlerinnen solcher Länder häufiger auf das Siegerpodest.

Anzeige

Grundlage ihrer Studie war die Medaillen-Verteilung während der Olympischen Sommerspiele 2012 in London sowie der Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi. Länder mit einer größeren Gleichstellung, insbesondere im Hinblick auf die Bildungsqualität, hatten mehr Männer und Frauen, die einen Medaillenplatz erreichten, berichten die Forscher von der University of British Columbia. "Unsere Studie deutet darauf hin, dass sich eine Gleichstellung der Geschlechter auf alle Menschen in einem Land positiv auswirkt", sagt Studienautorin Jennifer Berdahl. Der olympische Ruhm ist ihr zufolge wahrscheinlich nur ein, wenn auch sehr markantes, Beispiel dafür, dass die ganze Gesellschaft davon profitieren kann.

Es sei erstaunlich, dass die Gleichberechtigung von Männern und Frauen direkt nach dem Bruttoinlandsprodukt am stärksten mit der Medaillenausbeute zusammenhing, so Berdahl. Möglicherweise hänge dies mit Geschlechterklischees zusammen. Herrschen in Gesellschaften starre Rollenbilder vor, z. B. dass Frauen möglichst bescheiden und zurückhaltend sein sollen und feminin wirkende Männer im Sport fehl am Platz sind, könnte das die Zahl an Frauen und Männern, die als potenzielle Leistungssportler eingestuft werden, verringern. Bei mehr Gleichheit sei allein die Leistungsfähigkeit der bestimmende Faktor, ob jemand Spitzensportler werde. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich in der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Experimental Social Psychology veröffentlicht werden.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Fußball-WM: Mit Musik zum Sieg

Die richtige Musik vor einem Spiel könnte einer Mannschaft zum Sieg verhelfen.

Fruchtbarkeit: Was Männer tun können

Übergewicht, vor allem dicke Oberschenkel, sind bei einem Kinderwunsch nicht hilfreich.

Sind die Weltmeister zu satt?

Die Neurobiologie könnte die schwache Leistung der deutschen Mannschaft gegen Mexiko erklären.

Haben alle Fußballer O-Beine?

Die Neigung zu krummen Beinen gehört offenbar zum Berufsrisiko.

Bittergurken senken den Blutzucker

Je höher der Blutzucker ist, desto günstiger ist der Effekt des Naturprodukts.

Religion: Der Glaube verlängert das Leben

Eine Todesanzeigen-Analyse zeigt: Wer einer Religion angehört, lebt länger.

Krähenfüße lassen Gefühle echt wirken

Kleine Falten um die Augen wirken sich darauf aus, wie wir Gefühle bei anderen Menschen einstufen.

Honig bei verschluckter Knopfzelle

Das süße Hausmittel könnte helfen, Komplikationen zu verhindern.

Handy-Regeln sorgen nicht für gute Noten

Klare Regeln für den Medienkonsum könnten sogar kontraproduktiv sein.

Kleidung: Kittel macht Ärzte kompetent

Für Patienten spielt es offenbar eine große Rolle, was Ärzte tragen.

Darmgeräusche geben Hinweis auf Reizdarm

Die Krankheit könnte sich offenbar ganz einfach diagnostizieren lassen.

Wovor wir uns am meisten ekeln

Forscher haben 6 Dinge identifiziert, die bei uns besonders großen Ekel hervorrufen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen