Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Verkehrsregeln gefährden Radfahrer

Aktuelles

Sommerszene: 2 junge Frauen, vom Einkaufen kommend, fahren in einer Stadt auf einem gepflasterten Weg auf Rädern nebeneinander her auf die Kamera zu

Viele Radfahrer nehmen es mit den Verkehrsregeln nicht so genau - oft aus Mangel an richtigen Radwegen.
© william87 - Fotolia

Mo. 13. Oktober 2014

Radfahrer: Verkehrsregeln als Sicherheitsrisiko

Die meisten Radfahrer geben zu, dass sie ab und an die Verkehrsregeln brechen. Was auf den ersten Blick gefährlich klingt, sehen die Radler jedoch als Maßnahme zum Wohle ihrer eigenen Sicherheit im Straßenverkehr, sagen Forscher aus Australien.

Anzeige

Die Hauptgründe für die laxe Auslegung der Verkehrsregeln durch Radfahrer umfassen den hohen Geschwindigkeitsunterschied zwischen sich und Autofahrern, enge und volle Straßen, die Ungeduld und den Ärger von Autofahrern und die oft schlechten oder nicht vorhandenen Radwege. "Als besonders verletzungsanfällige Straßennutzer bemühen sich Radfahrer ihrer eigenen Sicherheit zuliebe, Ärger mit anderen und vor allem schnelleren Verkehrsteilnehmern möglichst aus dem Weg zu gehen", schreibt Studienautorin Louise Shaw im Fachblatt Injury Preventure. Darüber hinaus gehe es ihnen auch um komfortables Fahren, das ihnen Zeit und Energie spart, so die Wissenschaftlerin von der Universität New South Wales.

Zu den am häufigsten protokollierten Regelverstößen in der Studie zählte das Radfahren auf Fußwegen. Auch rote Ampeln wurden häufig ignoriert. Ein besser ausgebautes Radwegenetz würde dazu führen, dass sich die Radfahrer sicherer fühlen und weniger Regelverstöße begehen, schließen die Autoren aus ihren Ergebnissen. An der Untersuchung hatten 770 erfahrene Radfahrer teilgenommen, die im Durchschnitt 42 Jahre alt waren. Nur 5,1 Prozent davon gaben an, niemals die Verkehrsregeln zu brechen.

Dass Verstöße gegen die Verkehrsregeln auch für Radfahrer überraschend teuer werden können, zeigt ein Blick in den aktuellen Bußgeldkatalog:
www.bussgeld-info.de/bussgeldkatalog-fahrrad

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Pendeln: Umsteigen begünstigt Infekte

Wer oft mit Bus und Bahn unterwegs ist, steckt sich schneller mit Viren an.

Auch Blinzeln trägt zum Gespräch bei

Dabei geht es nicht ums Augenklimpern, sondern um subtilere Signale.

Nachbarschaft steuert unser Essverhalten

Wie gesund wir uns ernähren, hängt offenbar von der Gegend ab, in der wir leben.

Dieser Stuhl beugt Rückenschmerzen vor

Ein spezieller Stuhl motiviert seinen Besitzer dazu, regelmäßig die Sitzposition zu ändern.

Nach Feierabend nicht zurückziehen

Für die Erholung ist es offenbar besser, sich aufzuraffen und noch etwas zu unternehmen.

Rauchen: Wer dreht, hört seltener auf

Raucher, die ihre Zigaretten selbst drehen, sind weniger motiviert, damit aufzuhören.

Lange Ehe: Weniger Streit, mehr Humor

Paare, die schon lange verheiratet sind, überwinden Konflikte eher mit Humor.

Partnerschaft beeinflusst die Fitness

Frisch verliebt oder gerade getrennt: Beides wirkt sich auf die körperliche Aktivität aus.

Lego-Kopf verschluckt, was nun?

Forscher haben das in einem Selbstversuch getestet.

Keime: Können Brillen krank machen?

Brillen sind oft mit potenziell krankmachenden Bakterien besiedelt.

Superhelden machen uns hilfsbereiter

Schon der Anblick eines Superhelden motiviert uns dazu, anderen zu helfen.

Frauen sind zäher als gedacht

Entgegen vieler Vorurteile zeigt eine neue Studie: Frauen sind körperlich ebenso belastbar wie Männer.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen