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Studenten im Hörsaal

An der TU Dresden sollen die angehenden Ärzte lernen, sich patientengerecht zu verständigen.
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Do. 16. Oktober 2014

Angehende Ärzte lernen verständliches Deutsch

Wer kennt es nicht: Man ist beim Arzt, bekommt die Diagnose gesagt und begreift kaum, was gemeint ist. Damit sich das in Zukunft ändert, sollen Medizinstudenten an der TU Dresden lernen, so zu sprechen, dass die Patienten auch verstehen, worum es geht.

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"Keine sichere path. Bedeutung eines langstreckig akzentuierten Canalis zentralis des cervicalen und auch abschnittsweise thoracalen Myelons ohne Reizreaktion der unmittelbarem Umgebung." Patienten, die in der Arztpraxis oder im Krankenhaus mit medizinischen Fachwörtern bombardiert werden, verstehen oft nur noch Bahnhof. Die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden hat dieses Problem erkannt und möchte etwas dagegen tun. Ab dem Wintersemester können die Studierenden dort das deutschlandweit einmalige Wahlfach "Was hab' ich?" belegen. Es soll künftigen Medizinern schon während des Studiums helfen, sich für eine patientengerechte Kommunikation fit zu machen.

Die Medizinstudenten können in diesem Fach lernen, schwierige Sachverhalte nicht nur zu verstehen, sondern sie auch in plausiblen Worten wiederzugeben. Das würde dazu beitragen, dass ihre Patienten später genauer im Bilde sind, warum der Arzt ihnen die eine oder andere Therapie vorschlägt. "Lebensnahe Arzt-Patient-Kommunikation ist wichtig, damit Patienten über ihre Erkrankungen informiert sind und mit dem Arzt gemeinsam Behandlungsentscheidungen treffen können", unterstreicht Anja Bittner, Mitbegründerin des Internet-Portals "Was hab' ich?" und heute Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH. Bei washabich.de übersetzen junge Ärzte medizinische Befunde kostenlos in eine leicht verständliche Sprache und lernen durch die Übersetzung der realen Befunde zugleich etwas für ihren späteren beruflichen Alltag. Der neue Kurs an der TU Dresden entstand in Zusammenarbeit mit dem Internet-Portal.

TU Dresden/HH

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