Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Elternglück nur bei den ersten Kindern

Aktuelles

Attraktive Familie mit 2 Kindern auf Rasen huckepack (Junge bei Mutter, Mädchen bei Vater) lachen in die Kamera

Bei den ersten zwei Kindern ist für die Eltern noch alles neu und aufregend.
© goodluz - Fotolia

Mi. 29. Oktober 2014

Elternglück nur bei den ersten zwei Kindern

Machen Kinder glücklich? Für die Geburt der ersten zwei Kinder konnten Forscher aus Kanada und Großbritannien diese Frage jetzt bejahen. Demnach erhöhen sich bei deren Geburt die Glücksgefühle der Eltern – zumindest für eine gewisse Zeit.

Anzeige

In dem Jahr vor der Geburt des ersten Kindes und in dem Jahr danach sind viele Eltern offenbar besonders glücklich, wie aus der neuen Studie hervorgeht. Anschließend normalisiere sich das Gefühlsleben allerdings wieder auf den Stand von vorher, so die Autoren Mikko Myrskylä und Rachel Margolis. Das gleiche Muster wiederhole sich im Prinzip beim zweiten Kind noch einmal, jedoch in abgeschwächter Form, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Demography. Der Anstieg der Glücksgefühle vor und rund um die Geburt des zweiten Kindes sei etwa halb so groß wie der bei der Geburt des ersten Kindes. Dagegen sei der Anstieg des elterlichen Glücks beim dritten Kind vernachlässigbar.

"Das bedeutet aber nicht, dass das dritte Kind weniger geliebt wird als seine älteren Geschwister", sagt Myrskylä, der als Professor für Demographie in London tätig ist. Vielmehr spiegelten die Ergebnisse wohl die Tatsache wider, dass die Elternschaft beim dritten Kind eine nicht mehr so neue und aufregende Erfahrung sei wie bei den ersten Kindern. Zudem laste in einer größeren Familie oft auch ein höherer Druck auf den Eltern, so Myrskylä.

Weitere Ergebnisse der Studie: Ältere und besser gebildete Eltern haben besonders positive Gefühle bei der ersten Geburt und bleiben anschließend oft länger auf dem gehobenen Glücksniveau. Bei jüngeren, weniger gut gebildeten Eltern steige das Wohlbefinden dagegen häufig nur leicht an oder sinke sogar, so Margolis. Der Forscherin zufolge könnte dies erklären, warum so viele Paare heutzutage das Kinderkriegen aufschieben.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Dieser Stuhl beugt Rückenschmerzen vor

Ein spezieller Stuhl motiviert seinen Besitzer dazu, regelmäßig die Sitzposition zu ändern.

Nach Feierabend nicht zurückziehen

Für die Erholung ist es offenbar besser, sich aufzuraffen und noch etwas zu unternehmen.

Rauchen: Wer dreht, hört seltener auf

Raucher, die ihre Zigaretten selbst drehen, sind weniger motiviert, damit aufzuhören.

Lange Ehe: Weniger Streit, mehr Humor

Paare, die schon lange verheiratet sind, überwinden Konflikte eher mit Humor.

Partnerschaft beeinflusst die Fitness

Frisch verliebt oder gerade getrennt: Beides wirkt sich auf die körperliche Aktivität aus.

Lego-Kopf verschluckt, was nun?

Forscher haben das in einem Selbstversuch getestet.

Keime: Können Brillen krank machen?

Brillen sind oft mit potenziell krankmachenden Bakterien besiedelt.

Superhelden machen uns hilfsbereiter

Schon der Anblick eines Superhelden motiviert uns dazu, anderen zu helfen.

Frauen sind zäher als gedacht

Entgegen vieler Vorurteile zeigt eine neue Studie: Frauen sind körperlich ebenso belastbar wie Männer.

Krebs: Tumor mit Zucker aushungern

Ein bestimmter Zucker könnte helfen, das Tumor-Wachstum zu bremsen.

Hypnose hilft beim Reizdarm-Syndrom

Regelmäßige Sitzungen zeigen bei Betroffenen sehr gute Erfolge.

Hungrige Zecken sind besonders aktiv

Bis zu ein Jahr können die Blutsauger ohne eine Mahlzeit überleben.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen