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Junges Paar in den 20ern, dunkelhaarig, sie Zopf, prostet sich mit Rotwein lachend zu

Wer trinkt, findet andere attraktiver, wirkt aber selbst auch anziehender - zumindest bis zu einer gewissen Alkoholmenge.
© bokan - Fotolia

Mi. 11. März 2015

Ein bisschen Alkohol macht Menschen attraktiver

Wer auf einer Party zu viel Alkohol trinkt, fühlt sich vielleicht wie der Star des Abends. Die anderen Partygäste sind davon jedoch oft nur genervt. Die Kunst ist, rechtzeitig mit dem Trinken aufzuhören. Dann macht der Alkohol einen sogar attraktiver, sagen britische Forscher und haben auch eine Empfehlung für die richtige Menge parat.

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In ihrer Studie hatten 40 Freiwillige anhand von Bildern beurteilt, wie attraktiv sie die abgebildeten Personen fanden. Diese waren in nüchternem Zustand fotografiert worden und nachdem sie einen viertel bzw. einen halben Liter Wein genossen hatten. Die Personen, die Wein getrunken hatten, wirkten auf den Fotos attraktiver als im nüchternen Zustand, berichten die Forscher von der University of Bristol in der Fachzeitschrift Alcohol and Alcoholism. Der Effekt zeigte sich auf den Fotos, die entstanden waren, nachdem die Abgebildeten erst eine kleine Menge Alkohol zu sich genommen hatten, die etwa einem Glas Wein entsprach. Die Fotos, die die Personen nach dem Genuss eines halben Liters Wien zeigten, wurden dagegen nicht so gut bewertet. Die Testpersonen bevorzugten hier eher die nüchternen Porträts.

Die Wissenschaftler um Professor Marcus Munafò, Experte für experimentelle Psychologie, erklären sich die veränderte Attraktivität damit, dass Alkohol das Aussehen einer Person leicht verändert. Zum einen könne ein Glas Wein die Stimmung heben, was sich für andere vielleicht durch ein leichtes Lächeln und entspannte Muskeln bemerkbar mache. Außerdem vermuten die Forscher, dass die Weitung der Blutgefäße, die durch den Alkoholkonsum verursacht wird und zu einer leichten Gesichtsrötung führt, von anderen offenbar als gesund und attraktiv wahrgenommen wird. Um eine allgemeingültige Aussage treffen zu können, müssten jedoch die in ihrer Studie gefundenen Ergebnisse erst noch in weiteren und größer angelegten Studien bestätigt werden, schränken die Forscher ein.

HH

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