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Fitnessraum: Vorne Teenager (weibl.), bauchfreies Top, graue Sporthose am Ansatz zu sehen, Wasserflasche in einer Hand; im Hintergrund in Unschärfe mehrere junge Leute

Kurze, intensive Sporteinheiten vor dem Essen nützen der Gesundheit.
© Model colourbox.de/lev dolgachov

Mi. 01. April 2015

Kurz aber intensiv: Sport vor dem Essen tut Blutgefäßen gut

Festliche Gerichte, Schokohasen oder gehaltvolle Torten laden über die Osterfeiertage zum Schlemmen ein. Für die Blutgefäße kann das belastend sein. Moderater Sport im Vorfeld kann hier helfen. Noch besser wirken offenbar kurze, aber intensive Sporteinheiten.

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Moderate Bewegung für ungefähr 25 Minuten konnte die verschlechterte Blutgefäßfunktion, die normalerweise in den Stunden nach einer fettreichen Mahlzeit zu erwarten ist, verhindern. Das zeigte eine Studie der University of Exeter in Großbritannien. Allerdings galt dies auch für achtmal eine Minute Radfahren mit hoher Intensität und kurzen Pausen dazwischen. Die Funktion der Blutgefäße war danach sogar noch besser als nach moderatem Radfahren, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Journal of Physiology - Heart and Circulatory Physiology. Zu Studienzwecken hatten sie 20 Mädchen und Jungen im Teenageralter einen fettreichen Milchshake spendiert und sie zuvor mit unterschiedlicher Intensität und Dauer Fahrrad fahren lassen.

"Unsere Studie zeigt, dass die Intensität der Bewegung für den Schutz der Blutgefäße nach einem fettreichen Essen bei jungen Menschen eine wichtige Rolle spielt", sagt Dr. Alan Barker, einer der Autoren. Eine wichtige Erkenntnis sei zudem, dass Jungen und Mädchen das Radfahren in Intervallen mit hoher Intensität mehr Spaß machte als das moderate Radfahren. Gehe man davon aus, dass nur sehr wenige Jugendliche das empfohlene Minimum von einer Stunde moderater Bewegung pro Tag erreichen, könnten kleinere, aber anstrengendere Sporteinheiten im Hinblick auf die Gefäßgesundheit für junge Menschen eine attraktive Alternative sein, so die Forscher.

HH

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