Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses SMS in unmöglichen Situationen

Aktuelles

Kalifornische Wüste: Mann, ca. 30, in Kakihemd, runtergelassene Hose, bei offener Tür auf Toilette in blauem Pixiklo sitzend, sms schreibend

Kein "Örtchen" ist sicher vor dem dringenden Bedürfnis, SMS zu schreiben.
© ViewApart - Fotolia

Di. 07. April 2015

Kirche, Klo, Sex: SMS in unmöglichen Situationen

Es gibt Situationen, da sollte man sich das Schreiben von Textnachrichten besser verkneifen – unter der Dusche zum Beispiel, bei einer Beerdigung oder beim Sex. Viele Menschen machen es trotzdem. Der Frage nach dem Warum waren Psychologen der Pennsylvania State Universität in den USA nachgegangen.

Anzeige

In vielen Situationen stuften die in der Studie befragten Studenten das Verfassen von SMS als unangebracht ein – und taten es trotzdem. So hielten die meisten das Schreiben von Textnachrichten während des Duschens für sozial inakzeptabel, doch ein Drittel gab an, es trotzdem zu tun. Und während die meisten der Meinung waren, es sei falsch, während eines Gottesdienstes oder dem Ablegen des US-amerikanischen Treue-Gelöbnisses Nachrichten zu tippen, ließen sich 22 Prozent im ersten und 11 Prozent im zweiten Fall davon nicht hindern. Rund sieben Prozent schrieben sogar, während sie Sex hatten. Textnachrichten während des Essens oder auf dem Klo zu tippen, sei für die meisten dagegen heute normal, berichten die Psychologen im Fachblatt Social Science Journal.

Die Forscher vermuten, dass es für viele Menschen einfach zu verlockend sei, eine ankommende Textnachricht nicht anzuschauen und zu beantworten. Aus evolutionspsychologischer Sicht könnten das Brummen und blinkende Lichter der eingehenden Nachrichten Möglichkeiten oder Bedrohungen signalisieren, glaubt die Psychologin Marissa Harrison. Dies veranlasse Menschen, ihrer aktuellen Situation weniger Aufmerksamkeit zu schenken. "Wir sind alle darauf programmiert, Bewegungen und Veränderungen in unserer Umgebung zu registrieren", sagt Harrison. Ähnlich wie Geräusche, die früher zum Beispiel auf den Angriff eines Raubtieres hindeuteten, könne das Brummen und Klingeln neuer Textnachrichten den Drang verstärken, herauszufinden zu müssen, was gerade vor sich geht.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Männer fluchen im Schlaf häufiger

Forscher haben untersucht, worüber Menschen im Schlaf am häufigsten sprechen.

Gallensäure lässt Fettdepots schmelzen

Forscher haben einen neuen Ansatz zur Behandlung von Übergewicht gefunden.

Mit Zauberpilzen gegen Depressionen

Ein kleine Studie deutet eine Wirkung an, die Patienten nützen könnte.

Leidenschaft als Strategie in der Liebe

Warum US-Amerikaner ihrem Partner gegenüber leidenschaftlicher sind als Ostasiaten.

Hausarbeit beeinflusst die Gesundheit

Ältere Männer arbeiten deutlich weniger im Haushalt als Frauen - mit Folgen für die Gesundheit.

Geschäftsreisen belasten die Psyche

Wer häufig beruflich verreist, hat ein höheres Risiko für Depressionen und Angststörungen.

Mit Wirkstoff-Pflaster zum Wunschgewicht?

Ein spezielles Pflaster mit Mikronadeln könnte die Fettverbrennung ankurbeln.

Warum Frauen schneller frieren

Dass Frauen bei kalten Temperaturen eher frösteln als Männer, ist kein Vorurteil.

Gestresst? Wie das Shirt des Partners hilft

Der Geruch des Shirts eines geliebten Menschen reduziert offenbar Stress und Anspannung.

Lieber Schoko oder doch den Apfel?

Warum der Mensch sich so gern für das falsche Lebensmittel entscheidet.

Jünger aussehen dank Gesichtstraining

Ganz ohne OP: 32 verschiedene Übungen machen das Gesicht deutlich jugendlicher.

Blaubeeren verbessern Strahlentherapie

Extrakte aus der Frucht zeigten Erfolge bei Krebszellen vom Gebärmutterhals.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen