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Junge ca. 5, auf Tretroller, Mädchen, ca. 9/10, auf Rollerblades auf Straße in Kurve

Kinder, die oft draußen unterwegs sind, tun etwas für ihre Augen.
© Models colourbox.de/Viachaclav

Mi. 29. April 2015

Draußen spielen beugt Kurzsichtigkeit vor

Fehlsichtigkeit kann man womöglich relativ einfach vorbeugen: Mehrere Studien haben ergeben, dass Kinder umso seltener eine Kurzsichtigkeit entwickeln, je häufiger und länger sie sich im Freien aufhalten.

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"Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass der Aufenthalt im Freien bei Kindern einer Kurzsichtigkeit entgegenwirkt – vermutlich wegen der besseren Lichtverhältnisse", sagt Professor Dr. rer. nat. Frank Schaeffel von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). In Innenräumen werden meist nicht mehr als 500 Lux erreicht, an sonnigen Tagen im Freien dagegen selbst im Schatten etwa 10.000 Lux, wie der Wissenschaftsjournalist Elie Dolgin unter Berufung auf australische Forschungsergebnisse im Wissenschaftsjournal Nature schreibt. Demnach schätzt Morgan, dass Kurzsichtigkeit bei Kindern verhindert werden kann, wenn sie täglich etwa drei Stunden lang mindestens 10.000 Lux ausgesetzt sind.


Laut Experten der DOG und der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie fördere helles Licht die Freisetzung des Botenstoffs Dopamin in der Netzhaut und verhindere das Längenwachstum des Augapfels. Bei kurzsichtigen Menschen ist in der Regel der Augapfel zu lang und damit die Entfernung der Hornhaut und Linse von der Netzhaut größer als normal. Daher erscheinen ihnen weiter entfernte Gegenstände verschwommen, nahe Dinge können sie dagegen problemlos erkennen.

DOG/DGE

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