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Panda liegt in der Natur und schläft.

Sitzen, schlafen, essen: Große Pandas sind genauso bequem wie Faultiere.
© Fuwen Wei

Mo. 13. Juli 2015

Faule Pandas: Leben im Energiespar-Modus

Große Pandas sind echte Vegetarier: Sie ernähren sich ausschließlich von Bambus. Aber wie schaffen sie es, mit so wenig Energie auszukommen? Ganz einfach: Sie bewegen sich so wenig wie möglich.

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Riesenpandas verbrauchen trotz ihrer Größe deutlich weniger Energie als andere Säugetiere. Das hat einen besonderen Grund: Die Tiere ernähren sich ausschließlich von Bambus. Doch ihr Verdauungstrakt ist für Pflanzen nicht ausgelegt, weswegen sie den Bambus nur schlecht verwerten können. Das fand ein Forscherteam um um Yonggang Nie von der Chinese Academy of Science in Peking heraus, die für fünf Große Pandas in Gefangenschaft und drei Tieren in freier Wildbahn den täglichen Energieumsatz berechneten.

Dabei stellten sie fest, dass Pandabären nur etwa 38 Prozent der Energiemenge verbrauchen, die andere Säugetiere mit ähnlichem Körpergewicht benötigen. "Ihr Energieverbrauch ist sogar niedriger als der eines Koalas und gleicht etwa dem von einem Dreifinger-Faultier", so die Forscher. Mithilfe von GPS-Geräten beobachteten die Forscher die Tiere. Das Ergebnis: Pandas bewegen sich viel weniger als andere Bären. Zudem seien Gehirn, Leber und Nieren vergleichsweise eher klein und der Anteil an Schilddrüsenhormonen niedrig. Das alles helfe den Pandas, sich den ganzen Tag nur von Bambus zu ernähren.

NK

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