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260 Liter Blut sammelte die Fachschaft der Universität Bonn.

Julia Lanzenrath, Organisatorin des Blutspende-Marathons in Bonn, freut sich über den ersten Platz.
© Rolf Müller / UK Bonn

Mo. 14. November 2016

260 Liter Blut für den Vampire-Cup

Zu Halloween rief der Bundesverband der Pharmaziestudierenden (BPhD) deutschlandweit die Blutspendeaktion "Vampire-Cup" aus. Die Fachschaft der Universität Bonn motivierte in Kooperation mit dem Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn 519 Bonner Bürger, zusammen insgesamt 259,5 Liter Blut zu spenden. Damit gewann die Bonner Pharmazie den diesjährigen Blutspende-Marathon.

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"Blut wird immer benötigt. Daher wollen wir auf den ständigen Mangel an Blutkonserven aufmerksam machen und gerade junge Menschen motivieren." So beschreibt Julia Lanzenrath, Fachschafts-Mitglied und Organisatorin des Blutspende-Marathons in Bonn, die Motivation, sich am Vampire-Cup zu beteiligen – eine Gesundheitskampagne des Internationalen Pharmaziestudierenden Verbands (IPSF). "Ein halber Liter Blut ist für den Spender nicht viel. Aber für jemanden, der es gerade braucht, ist es die Rettung und unter Umständen der Unterschied zwischen Leben und Tod." Mit 519 von deutschlandweit insgesamt 1.004 Spendern konnte die Fachschaft "Pharmazie" der Universität Bonn in der Zeit vom 24. Oktober bis 4. November mehr als die Hälfte des im Vampire-Cup gesammelten Bluts zusammenbringen.

Auch für den Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn war der Vampire-Cup wieder eine gelungene Aktion. "Wir suchen Erstspender und hoffen, sie dann auch als Mehrfachspender gewinnen zu können. Mit diesmal 210 hat sich die Zahl der Neuspender im Vergleich zu den 84 im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt", freut sich Prof. Johannes Oldenburg, Direktor des Instituts für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Bonn, und dankt der engagierten Fachschaft. Denn trotz des Einsatzes Bonner Bürger decken die Blutspenden beim Blutspendedienst auf dem Venusberg nur etwa die Hälfte des Bedarfs am Universitätsklinikum Bonn. "Doch die Wahrscheinlichkeit, dass jeder selbst einmal Blut oder ein aus Blut hergestelltes Medikament benötigt, liegt bei 80 Prozent", sagt Prof. Oldenburg. Außerdem sei Blutspenden gesund: Es gebe einige Hinweise darauf, dass sich Bluthochdruck vermeiden lässt, wenn man regelmäßig Blut spendet.

UK Bonn

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