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Schokolade senkt das Risiko für Vorhofflimmern.

Einigen Inhaltsstoffen der Kakaobohne werden gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben.
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Do. 25. Mai 2017

Schokolade senkt das Risiko für Vorhofflimmern

In einer dänischen Studie fanden Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Schokolade und einem geringeren Risiko für Vorhofflimmern – einer häufigen und nicht ungefährlichen Form von Herzrhythmusstörung.

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Männer und Frauen, die eine Portion Schokolade pro Woche aßen, hatten ein 17 Prozent niedrigeres Risiko für Vorhofflimmern als Studienteilnehmer, die weniger als einmal im Monat nur eine Portion Schokolade verzehrten. Bei zwei bis sechs Portionen wöchentlich lag die Rate sogar 20 Prozent niedriger. Bei noch größeren Mengen schwächte sich dieser Effekt leicht ab. Dies berichten Forscher der Universität Aalborg in Dänemark und der Harvard T.H. Chan School of Public Health in den USA online im Fachblatt Heart. Bei nur ein bis drei Portionen Schokolade pro Monat lag das Risiko um zehn Prozent niedriger. Eine Portion entsprach rund 28 Gramm. In die Studie waren Daten von über 55.000 dänischen Männern und Frauen eingegangen.

Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass schon kleine Kakao-Mengen die Gesundheit positiv beeinflussen könnten. Große Mengen an Schokolade zu essen, sei trotzdem nicht zu empfehlen, da viele Schokoladenprodukte wegen ihres Gehalts an Zucker und Fett besonders kalorienreich seien. Ein moderater Verzehr von Schokolade mit hohem Kakao-Anteil könnte dagegen möglicherweise zur Gesundheit beitragen, glauben die Forscher. Schon frühere Studien hatten darauf hingedeutet, dass Kakao und kakaohaltige Produkte, speziell dunkle Schokolade, einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System haben kann. Als möglichen Grund dafür hatten Forscher den hohen Anteil an Flavonoiden vermutet, die sich günstig auf die Funktion der Blutgefäße auswirken könnten.

HH

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