Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Darum macht ein Wassertropfen "Plopp"

Aktuelles

Forscher haben das Geheimnis um das Plopp-Geräusch eines Wassertropfens gelüftet.

Forscher haben herausgefunden, wie genau das Geräusch aufprallender Wassertropfen entsteht - und was sich dagegen tun lässt.
© Eléonore H - Fotolia

Mi. 11. Juli 2018

Wassertropfen: Woher das "Plopp"-Geräusch kommt

Schon Isaac Newton soll gesagt haben: "Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean". Doch immerhin wissen wir jetzt ein bisschen mehr über den Tropfen selbst: Britische Wissenschaftler haben herausgefunden, wie das "Plopp"-Geräusch eines tropfenden Wasserhahns entsteht - und was sich dagegen tun lässt.

Anzeige

Die Forscher der University of Cambridge untersuchten, wie genau das Geräusch entsteht, das ein tropfender Wasserhahn oder ein kleines Leck im Dach erzeugt. Sie fanden heraus, dass der Klang nicht etwa dadurch erzeugt wird, dass der Tropfen die Wasseroberfläche in einem Eimer oder einem Spülbecken trifft. Auch das danach hochspritzende Wasser bleibt stumm. Allerdings bildet sich zwischen dem fallenden Tropfen und der Oberfläche eine kleine Luftblase, die schließlich zerplatzt – und genau dadurch entsteht der Ton, den wir wahrnehmen. Er wird durch das Wasser, das die Luftblase umgibt, noch verstärkt. Das teilten die Wissenschaftler in der Zeitschrift "Scientific Reports" mit.

Um die Herkunft des Geräuschs zu ergründen, wurden fallende Tropfen mit Hochgeschwindigkeitskameras und moderner Audiotechnik beobachtet. "Es wurde schon vorher intensiv an der Mechanik geforscht, die hinter einem tropfenden Wasserhahn steckt", erklärt Studienleiter Dr. Anurag Agarwal. "Aber in der Frage nach dem Geräusch hat sich bisher nicht viel getan. Dank moderner Video- und Audiotechnik haben wir exakt herausfinden können, woher es kommt – und das könnte uns helfen, es zu vermeiden." Wie die Studienautoren schreiben, könnte das Geräusch nämlich ganz einfach beseitigt werden: Mit ein wenig Handspülmittel, das in den Behälter gegeben wird, in das das Wasser tropft. Dadurch verändere sich die Oberflächenspannung der Wasserpfütze.

Dr. Agarwal selbst kam auf die Idee zu der Studie, als er einen Freund besuchte und wegen eines löchrigen Dachs in der Nacht keinen Schlaf fand. "Am nächsten Tag habe ich das Problem mit meinem Freund und einem anderen anwesenden Wissenschaftler diskutiert. Wir waren alle überrascht, dass bisher niemand sagen konnte, woher genau das Geräusch stammt."

MB

Quelle: DOI 10.1038/s41598-018-27913-0

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Jobangebot

Die aponet-Redaktion sucht einen Medizinjournalisten (m/w) als freien Mitarbeiter.

Erfahren Sie mehr in unserer Stellenanzeige.

Anzeige

Das A und O: Die konsequente Hautpflege!

NeurodermitisMit der richtigen Pflege können die speziellen Probleme der trockenen zu Neurodermitis neigenden Haut bekämpft werden. Trockene und gereizte Haut? Ohne die richtige Pflege ein Teufelskreis…

Lesen Sie hier mehr!

Anzeige

Service

Zum NAI-Gewinnspiel Zum NAI-Portal

Themenspecial: Empfindliche Haut

Frau mit Hut im GrünenIm neuen Themenspecial "Empfindliche Haut"
lesen Sie auf aponet.de viel Wissenswertes rund um die richtige Hautpflege bei Neurodermitis und Rosazea.

Alle weiteren Specials in der Übersicht finden Sie hier.

Wissen

Arzneimitteldatenbank

Informationen zu Arzneimitteln, Beschwerden oder Wirkstoffen.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen