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Bei der Vorbereitung fürs Gassigehen kann ein Pflegeroboter älteren Hundebesitzern helfen.

Noch kurz mit dem Hund nach draußen - aber wo ist die Leine? Hier könnte ein Pflege-Roboter helfen.
© sandra - stock.adobe.com

Do. 17. Januar 2019

Pflege-Roboter hilft Senioren im Alltag

Wissenschaftler haben einen Roboter entwickelt, der älteren Menschen mit Demenz oder Behinderungen dabei hilft, unabhängig und zu Hause leben zu können. Der Roboter kann Ort und Aktivität der zu betreuenden Person erkennen und feststellen, wann Hilfe benötigt wird.

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Der Roboter nutzt Sensoren, um durch Räume zu navigieren und dabei Hindernisse zu umgehen. Bei einfachen Tätigkeiten kann er mit Videoanleitungen unterstützen und auch helfen, Mahlzeiten oder Medikamente einzunehmen. Dies berichten Forscher in der Fachzeitschrift Cognitive Systems Research.

Um den Roboter zu testen, engagierten die Wissenschaftler 26 Studenten, die sich bei drei Aktivitäten von ihm helfen ließen: Sich darauf vorzubereiten, mit dem Hund spazieren zu gehen, Medikamente mit Essen oder Wasser einzunehmen oder Zimmerpflanzen zu gießen. Wenn es Schwierigkeiten dabei gab, bot der Roboter Hilfe an, zum Beispiel dabei, die Hundeleine zu suchen. Über ein Tablet konnte mit dem Gerät kommuniziert werden, und in Videos zeigte der Roboter beispielsweise die nächsten erforderlichen Schritte, um eine Aktivität fortzuführen.

Etwa die Hälfte aller Personen im Alter von über 80 Jahren benötigt Hilfe bei alltäglichen Aktivitäten. Da sich die Anzahl der Personen über 85 Jahren bis 2050 verdreifachen wird, hoffen die Wissenschaftler, ihnen mit ihrer Technologie ein längeres unabhängiges Leben ermöglichen zu können.

"Über 90 Prozent der älteren Menschen ziehen es vor, zu Hause zu leben, anstatt in ein Pflegeheim zu ziehen", sagte Diane Cook, Professorin für Elektrotechnik und Informatik an der Washington State University. "Wir möchten dabei helfen, Technologien einzusetzen, damit diese Menschen selbstständig leben können, statt sie in ein Pflegeheim zu schicken."

ZOU

Quelle: DOI 10.1016/j.cogsys.2018.10.032

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