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Frau trinkt Kaffee.

Werden Kaffeetrinker eher drogensüchtig? Amerikanische Forscher wollen das herausfinden.
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Mo. 10. Oktober 2011

Kaffee verstärkt die Wirkung stimulierender Drogen

Wer gerne koffeinhaltige Getränke trinkt, reagiert mit mehr Wohlbefinden auf den Gebrauch illegaler stimulierender Drogen als Menschen, die keine koffeinhaltigen Getränke mögen. Das sagen Wissenschaftler der Universität von Vermont in Burlington, USA.

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Bei der Studie mussten die 22 Teilnehmer in mehreren Sitzungen zunächst zwischen verschiedenen Getränken mit und ohne Koffein wählen. Danach wurden sie in eine "Koffein-Gruppe" und eine "koffeinfreie Gruppe" eingeteilt. Jeder Teilnehmer erhielt Amphetamin und wurde anschließend über die Wirkungen befragt und wie diese ihm gefallen haben. Dabei berichteten die Teilnehmer aus der Koffein-Gruppe deutlich häufiger über positive Erfahrungen als diejenigen der koffeinfreien Gruppe. Diese klagten vielmehr öfter über unangenehme Effekte.

"Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf verschiedene Wirkstoffe", erläutere die Studienleiterin Professor Dr. Stacey Sigmon. Es sei wichtig, diese Unterschiede besser zu verstehen. "Die Daten bedeuten jedoch nicht, dass jeder Kaffeeliebhaber ein erhöhtes Risiko zum Kokainmissbrauch besitzt", sagte sie. Moderater Koffeinkonsum wirke offenbar als Verstärker für als positiv empfundene Wirkungen von anregenden Drogen wie Amphetamin oder Kokain. Ob sich mit einer Vorliebe für koffeinhaltige Getränke möglicherweise nicht nur die positive Reaktion auf diese Substanzen erhöht, sondern auch das Risiko zum Missbrauch, müssten weitere Studien zeigen.

MP

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