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Junges Paar

Entweder sind die beiden nicht oder noch nicht lange verheiratet - so schlank wie sie aussehen.
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Mo. 22. August 2011

Dickmacher Ehe

Hochzeiten und Scheidungen sind lebensverändernde Ereignisse. Dass beide ein dickes Ende haben, zeigt eine Studie der Ohio State University aus Columbus, USA. Demnach können sowohl die Trauung als auch die Scheidung zu einer beträchtlichen Gewichtszunahme führen. Interessant dabei: Frauen nehmen eher nach der Hochzeit zu, Männer eher nach einer Scheidung.

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In der Studie beobachteten die Wissenschaftler über 10.000 Menschen über 22 Jahre hinweg und erfassten deren Gewichtsveränderungen. Dabei unterteilten sie die Studienteilnehmer in drei Gruppen: solche, die keine nennenswerten Gewichtsveränderungen zeigten, Personen mit einer mittelstarken Gewichtszunahme und eine dritte Gruppe mit Menschen, die stark an Gewicht zulegten. Das Ergebnis: Männer und Frauen, die heirateten oder sich scheiden ließen, nahmen häufiger an Gewicht zu als Unverheiratete. Gerade bei starken Gewichtszunahmen zeigten sich zudem bei den Geschlechtern deutliche Unterschiede. Während Frauen in der Ehe Kilos zulegten, stieg das Gewicht der Männer nach einer Scheidung.

Je älter die Teilnehmer bei Heirat oder Scheidung waren, desto größer war die Gewichtszunahme. Die Wissenschaftler erklären das damit, dass beide Ereignisse das Leben plötzlich einschneidend verändern und sich so auch stark auf das Gewicht auswirken.

Andere Studien haben bereits den unterschiedlichen Effekt der Ehe auf die Gesundheit von Männern und Frauen untersucht. Demnach leben verheiratete Männer länger als männliche Singles – auch wenn die Ehe nicht immer glücklich ist. Je ausgefüllter die Partnerschaft, desto stärker allerdings der Effekt.

Bei Frauen scheint vor allem die Qualität der Partnerschaft eine Rolle zu spielen. Frauen, die in ihrer Ehe unglücklich sind, haben der Studie zufolge keinen Überlebensvorteil gegenüber weiblichen Singles. Ist die Ehe aber ausgefüllt, steigt ihre Überlebenswahrscheinlichkeit fast um das Vierfache gegenüber Alleinlebenden.

KK

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