Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Ist Ihr Kind ein Mathe-Genie?

Aktuelles

Kind malt mit Buntstiften.

Schon im Kindergartenalter lässt sich abschätzen, ob ein Kind Talent für Mathe hat.
© Kaarsten - Fotolia

Frühes Zahlengespür spricht für späteres Mathe-Talent

Das Gefühl für Zahlen im Kindergartenalter rechnet sich in der Schule: Wer schon ohne tiefgehende mathematische Kenntnisse ein gutes Gespür für Mengen und Zahlen hat, wird auch in der Schule im Mathematikunterricht glänzen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Kennedy Krieger Institute in Baltimore, USA.

Anzeige

Menschen haben ein intuitives Gespür für Mengen, das es ihnen erlaubt, auch ohne zu zählen relativ schnell abzuschätzen, in welchem von zwei Behältern sich beispielsweise mehr Objekte befinden. Diese Fähigkeit ist uns sozusagen schon in die Wiege gelegt und wird mit den Jahren immer genauer. Ziel der Studie war, herauszufinden, ob dieses Gefühl für Mengen als Fundament für ein mathematisches Verständnis dient.

Die Wissenschaftler haben dazu 17 Kinder im Abstand von über zwei Jahren auf ihr Zahlenverständnis hin untersucht. In einem ersten Test sollten die damals drei- bis vierjährigen Kinder Mengen einschätzen. Sie wurden beispielsweise gefragt, in welcher von zwei Schachteln mit blauen oder roten Buntstiften mehr Stifte liegen. Der zweite Test fand nun, zwei Jahre später, statt - inzwischen waren die Kinder in die Schule gekommen. Die Forscher stellten ihnen standardisierte Matheaufgaben, so etwa zählen, Zahlen schreiben und lesen und einfache Rechenaufgaben.

Das Ergebnis: Wer schon als Kleinkind ein gutes Gespür für Zahlen zeigte, schnitt später auch in den Mathetests besser ab. Dabei ist dieser Effekt auf die mathematischen Fähigkeiten beschränkt. Im Sprachverständnis oder beim Benennen von Gegenständen und Zahlen zeigten sich in der Studie keine Zusammenhänge mit dem Zahlengefühl aus der Kleinkindzeit.

KK

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Fußball-WM: Mit Musik zum Sieg

Die richtige Musik vor einem Spiel könnte einer Mannschaft zum Sieg verhelfen.

Fruchtbarkeit: Was Männer tun können

Übergewicht, vor allem dicke Oberschenkel, sind bei einem Kinderwunsch nicht hilfreich.

Sind die Weltmeister zu satt?

Die Neurobiologie könnte die schwache Leistung der deutschen Mannschaft gegen Mexiko erklären.

Haben alle Fußballer O-Beine?

Die Neigung zu krummen Beinen gehört offenbar zum Berufsrisiko.

Bittergurken senken den Blutzucker

Je höher der Blutzucker ist, desto günstiger ist der Effekt des Naturprodukts.

Religion: Der Glaube verlängert das Leben

Eine Todesanzeigen-Analyse zeigt: Wer einer Religion angehört, lebt länger.

Krähenfüße lassen Gefühle echt wirken

Kleine Falten um die Augen wirken sich darauf aus, wie wir Gefühle bei anderen Menschen einstufen.

Honig bei verschluckter Knopfzelle

Das süße Hausmittel könnte helfen, Komplikationen zu verhindern.

Handy-Regeln sorgen nicht für gute Noten

Klare Regeln für den Medienkonsum könnten sogar kontraproduktiv sein.

Kleidung: Kittel macht Ärzte kompetent

Für Patienten spielt es offenbar eine große Rolle, was Ärzte tragen.

Darmgeräusche geben Hinweis auf Reizdarm

Die Krankheit könnte sich offenbar ganz einfach diagnostizieren lassen.

Wovor wir uns am meisten ekeln

Forscher haben 6 Dinge identifiziert, die bei uns besonders großen Ekel hervorrufen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen