Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Kauen macht schlank

Aktuelles

Essen, Kalorien, Abnehmen, Kauen

Immer gut kauen, dann wird man schneller satt.
© mauritius images

Mo. 05. September 2011

Gründliches Kauen macht schneller satt

Wer seine Nahrung besser kaut, nimmt weniger Kalorien zu sich. Was Großmütter schon immer wussten, hat sich jetzt durch eine wissenschaftliche Studie aus Amerika bestätigt.

Anzeige

30 junge männliche Freiwillige wurden beim Essen mit Videokameras überwacht. Die Übergewichtigen unter ihnen nahmen zwar keine größeren Bissen vom Brot, kauten aber weniger und aßen dadurch schneller. Die Nahrungsmenge und damit die Kalorienmenge pro Mahlzeit war größer, wenn auch die Zeit für die Mahlzeit die gleiche war wie bei der Vergleichsgruppe. Die normalgewichtigen Vergleichsmänner kauten länger, aßen dadurch weniger.

Untersucht wurde auch, woran es liegen könnte, dass weniger Kauen mehr Kalorienaufnahme nach sich zieht. Man fand heraus: Das gründliche Kauen führte zu einer Abnahme eines appetitanregenden Hormons im Körper. Die Studienautoren empfehlen deshalb, zur Gewichtskontrolle jeden Bissen 40-mal zu kauen, man könne damit rund 12 Prozent an Kalorien sparen.

JPL

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Wie Smartphones der Psyche helfen

Benutzerdaten von Smartphones erlauben Vorhersagen zum Verlauf psychischer Erkrankungen.

Reisekrankheit einfach abtrainieren

Das Lösen bestimmter Aufgaben soll Reiseübelkeit in Schach halten.

Kurze Massagen lindern Stress

Es reichen schon wenige Minuten, um die geistige und körperliche Entspannung zu steigern.

Dicke Beine können Vorteile haben

Fett an den Beinen könnte möglicherweise vor Bluthochdruck schützen.

Wie Arbeit Hunger unterdrücken kann

Wer konzentriert an etwas arbeitet, denkt dabei seltener an Essen oder Süßigkeiten.

Juckreiz: Besser streicheln als kratzen

Juckreiz lässt sich offenbar auch schonend lindern, wie Forscher herausgefunden haben.

Bienengift zerstört Krebszellen

Eine Substanz aus dem Gift der Honigbiene kann das Wachstum von Krebszellen unterdrücken.

Trotzen Viren bald Hitze und Chlor?

Forscher haben herausgefunden, dass sich Viren an ihre Umwelt anpassen.

Koffein-Nickerchen macht wach

Erst Kaffee, dann ein Power Nap: Die Reihenfolge ist entscheidend, zeigt eine neue Studie.

Genervt? Ausschlafen könnte helfen

Wer wenig schläft, hat am am folgenden Tag oft ein dünneres Nervenkostüm.

Panik, wenn das Handy zu Hause liegt?

Forscher haben untersucht, was hinter diesen Angstgefühlen steckt.

Mittagsschlaf: 25 Minuten maximal

Bei längerer Schlafdauer zeigte eine Studie deutliche Nachteile.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen