Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Nur Menschen-Hirne schrumpfen

Aktuelles

Alter Schimpanse

Schimpansen-Hirne sind zwar kleiner als menschliche, dafür schrumpfen sie im Alter nicht.
© Wirayut - Fotolia

Do. 28. Juli 2011

Nur Menschen-Hirne schrumpfen

Schimpansen-Hirne werden im Gegensatz zum menschlichen Gehirn im Alter nicht kleiner. So das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie, bei der wir Menschen mit unseren nächsten Verwandten verglichen wurden.

Die Forscher um den Anthropologen Chet Sherwood von der George Washington University in Washington maßen die Gehirngröße von alten Schimpansen und alten Menschen. Ihr Ergebnis: Nur die menschlichen Hirne schrumpften. Besonders betroffen waren jene Hirnregionen, die für Lernprozesse und Gedächtnis verantwortlich sind. Anders bei den Schimpansen. Ihre Gehirne wurden auch am Lebensabend nicht kleiner.

Anzeige

Der Mensch unterscheidet sich von anderen Menschenaffen durch ein prinzipiell größeres Gehirn und eine höhere Lebenserwartung. Doch dieser evolutionäre Vorteil hat seinen Preis: So besitzt der Mensch eine im Tierreich einzigartige Anfälligkeit für alterbedingte Hirnkrankheiten wie etwa Alzheimer. Aber selbst, wenn man bei bester Gesundheit alt wird, nimmt die geistige Leistungsfähigkeit ab.

Die Tatsache, warum das menschliche Gehirn so anfällig ist, erklärten sich die Wissenschaftler gerade mit seiner Größe. Durch die hat das Hirn einen erhöhten Energiebedarf. Wenn der im Alter nicht mehr bedient werden kann, kommt es zu Verschleiß, da irgendwann nicht mehr alle Nervenzellen erneuert werden können. Das ist in etwa so, wie wenn man das Straßennetz der Schweiz mit dem Deutschlands vergleicht. Mit seiner größeren Fläche, fällt es Deutschland viel schwerer all seine Straßen in Schuss zu halten.

FH

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Nach Feierabend nicht zurückziehen

Für die Erholung ist es offenbar besser, sich aufzuraffen und noch etwas zu unternehmen.

Rauchen: Wer dreht, hört seltener auf

Raucher, die ihre Zigaretten selbst drehen, sind weniger motiviert, damit aufzuhören.

Lange Ehe: Weniger Streit, mehr Humor

Paare, die schon lange verheiratet sind, überwinden Konflikte eher mit Humor.

Partnerschaft beeinflusst die Fitness

Frisch verliebt oder gerade getrennt: Beides wirkt sich auf die körperliche Aktivität aus.

Lego-Kopf verschluckt, was nun?

Forscher haben das in einem Selbstversuch getestet.

Keime: Können Brillen krank machen?

Brillen sind oft mit potenziell krankmachenden Bakterien besiedelt.

Superhelden machen uns hilfsbereiter

Schon der Anblick eines Superhelden motiviert uns dazu, anderen zu helfen.

Frauen sind zäher als gedacht

Entgegen vieler Vorurteile zeigt eine neue Studie: Frauen sind körperlich ebenso belastbar wie Männer.

Krebs: Tumor mit Zucker aushungern

Ein bestimmter Zucker könnte helfen, das Tumor-Wachstum zu bremsen.

Hypnose hilft beim Reizdarm-Syndrom

Regelmäßige Sitzungen zeigen bei Betroffenen sehr gute Erfolge.

Hungrige Zecken sind besonders aktiv

Bis zu ein Jahr können die Blutsauger ohne eine Mahlzeit überleben.

Macht der Brexit Engländer depressiv?

Die Zahl der Verordnungen für Antidepressiva ist nach dem Referendum gestiegen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen